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Genre: Heavy Metal
Release: 21.10.2026
Label: independent

Lang lang ist’s her….. Es begab sich im Jahr 2021, als ich das Album Time Knows No Lies von 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 in die Finger bekam. Die Songs gefielen mir auf Anhieb und die Band hatte mich sofort überzeugt. Ich verglich ihren Sound damals mit einem majestätischen Raubtier:

Anmutig und elegant, aber auch voller Wildheit und Kraft, die entschlossen und präzise zuschlägt, einen im Genick packt und heftig durchschüttelt.

Und ich bin der Meinung, dass die Band dieser Beschreibung immer noch gerecht wird, mehr noch… Das Raubtier hat nicht nur die Krallen geschärft, sondern ordentlich Muskelmasse zugelegt. Was Sirius Curse hier mit 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 präsentieren, ist aller Ehren wert! Die Gründe dafür werde ich nun ausführlich darlegen…

Der lyrische Inhalt von 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨

Laut Band handeln die Texte auf 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 von Verlust, Hoffnung, inneren Kämpfen, gesellschaftlichen Widersprüchen, Schmerz, Glauben und der Suche nach Orientierung. Doch egal wie dunkel die Geschichten manchmal erscheinen: Am Ende steht immer die Möglichkeit eines Neuanfangs und eines Aufbruchs ins Licht. Diese Idee spiegelt sich im Titeltrack 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 wider, in dem aus Schatten, Feuer und Schmerz letztlich Stärke, Hoffnung und Erneuerung entstehen.


Das Albumcover greift diese Dualität auf: Auf der einen Seite Zerstörung, Vergänglichkeit und die Endlichkeit des Lebens, auf der
anderen Seite Schönheit, Licht, Leben und Zukunft.

Die Songs auf 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨

Vorab möchte ich noch den ultrastarken Sound von 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 hervorheben. Der Sound ist schlichtweg erste Sahne und ein echter Genuss: Satt und extrem druckvoll ballert das Teil aus den Speakern, und trotzdem bleiben alle Details wunderbar erhalten. So seien hier explizit folgende Personen lobend erwähnt, die für den starken Sound von 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 verantwortlich sind: Markus „Blacky“ Schwarz, der für die Aufnahmen mit seinem NARAYANA Tonstudio zuständig war, und Achim Köhler, der das Mixing und Mastering übernahm.

Sänger Peter Hirsch liefert hier wieder eine grandiose Leistung. Ich halte viel von Peter, denn als Sänger ist er so vielseitig einsetzbar, dass es eine wahre Freude ist: Technisch stark, absolut authentisch in seinem emotionalen Ausdruck. Egal, ob er die Töne ganz sanft und einfühlsam ansetzt oder den rauen, kraftvollen Metal-Typen raushängen lässt – der Mann trifft immer mitten ins Schwarze.

Eröffnet wird 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 von „Who We Are“, und das Ding erweist sich sofort als heftiger Prankenhieb. Nach einem Einstieg aus fetten Riffs und knackig angekündigten Drums schaltet der Song in den Beschleunigungsmodus, und Sänger Peter steigt ein. Ich bin sofort drin im musikalischen Geschehen.

Aber 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 wären nicht sie selbst, wenn der Track nicht noch mehr Asse im Ärmel hätte. Fließende Tempowechsel beherrscht die Truppe im Schlaf, besonders wenn einem der super eingängige Refrain direkt in die Gehörgänge schießt. Ein amtliches Premium-Gitarrensolo darf natürlich auch nicht fehlen. Fertig ist ein absolut genialer Opener, der einem augenblicklich ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert und für das erste heftige Nackenzucken sorgt!

Danach zeigen 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 ihre Talente in dem wuchtigen Midtempo-Song „The Turning Point“. Peters stimmliche Macht sorgt für eine atemberaubende Show und es ist eine Wonne ihm zuzuhören. Peter legt viel Gefühl in seine Vocals, wobei er wandelbar wie ein Chamäleon ist und sich perfekt jeder musikalischen Umgebung anpasst.

Der feine Unterschied: Die Musik von Sirius Curse muss sich keinesfalls tarnen oder im Gebüsch verstecken. Diese Songs springen dich direkt an! Die Band tritt hier mit breit geschwollener Brust auf. Das können sie sich auch verdammt noch mal erlauben, denn die Jungs beherrschen ihr Handwerk blind, wissen genau, was sie draufhaben, wobei die einzelnen Musiker immer dem Song dienen, nicht der eigenen Show. „The Turning Point“ mutiert so zu einer dunklen, machtvollen Erscheinung mit einer unfassbar dichten Atmosphäre, die den Hörer packt und bis zum letzten Ton nicht mehr loslässt.

Ich liebe einfach diese warme Präsenz in Peters Stimme, die immer irgendwie mitklingt, aber vor allem dann, wenn er mit so viel Gefühl singt. „The Turning Point“ ist dafür ein gutes Beispiel, denn vor allem in dem ruhigeren Part des Songs erzeugt Peter einen wundervollen emotionalen Tiefgang.

So hatte ich insgeheim schon auf eine waschechte Ballade im weiteren Verlauf des Albums gehofft, die er mit seiner Stimme beseelen würde. Um es gleich vorwegzunehmen: Die gibt es auf 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 leider nicht. Aber sei’s drum! Das schmälert die Qualität dieses Bretts nicht im Geringsten. Bleiben die Feuerzeuge halt in der Tasche und wir lassen uns von den Riffgewittern mitreißen.

Beeindruckt hat mich darüber hinaus in diesem Song, wie Peter nach dem gefühlvollen Part und dem melodischen Gitarrensolo einen kraftvollen Kontrast erzeugt, indem er mit dunklen erdigen Vocals hervorkommt, die den Song mit einer intensiven Atmosphäre pushen. („My inner circle feels turbulence/
Like healing the sickness of condolence…“
) „Turning Point“ unterstreicht die ganze Klasse von 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 in jeder Hinsicht.

Der persönlichste Song

Ich komme nun zu einem besonderen Song, was seinen lyrischen Hintergrund angeht. Aber dazu gleich mehr… Ich beschreibe zunächst meine Eindrücke, als ich den Song zum ersten Mal hörte. Mit „Made My Day“ lassen 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 die Zügel etwas lockerer. Hier trabt man fast schon gemütlich durch die Prärie, selbst wenn der Song im Fundament immer noch ordentlich reintritt. Atmosphärisch liefert die Nummer eine interessante Balance: Während die Strophen eine spürbar dunklere Aura versprühen, öffnet einem der doch recht fröhlich klingende Refrain regelrecht das Metal-Herz beim Ritt in den Sonnenuntergang.

Dieses musikalische Bild, welches sich bei mir während des ersten Hörens manifestierte, bekommt beim Blick auf die Lyrics eine ganz tiefschürfende, emotionale Bedeutung, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Als ich mir schließlich die Infos zum Album durchlas, fand ich heraus, dass der Song den tragischen Verlust eines sehr guten Freundes von Sänger Peter verarbeitet. Peter hatte einen innigen Freund intensiv in seiner letzten Lebensphase begleitet. Statt sich jedoch beim Song in lähmender Trauer zu ergießen, wählte die Band – getreu dem Motto des Albums – eine atmosphärisch zwiespältige Formel:

Während Zeilen wie „They walk through shadows in the darkest night“ (Sie durchquerten die Schatten in dunkelsten Nächten) die düstere Schwere einer belasteten Zeit mit dem unausweichlichen finalen Abschied atmen, bricht im Refrain mit einem herzlichen „Mate, you made my day“ (Freund, du hast mir den Tag (bzw. das Leben) versüßt) die pure Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit durch. 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 errichten hier ein musikalisches Denkmal, das den Schmerz einfängt, aber das Licht feiert. Eine mutige, handwerklich meisterhafte und verdammt berührende Herangehensweise.

Mit „Encounters“ werden die Zügel sofort wieder angezogen und der Ritt wird spürbar härter. Der Track strotzt nur so vor Energie und ich finde, dass er an dieser Stelle genau richtig gesetzt ist. Mit seiner treibenden, sich epische aufbauschenden Art hat er einen verdammt aufmunternden Effekt und lädt die eigenen Batterien sofort mit purer Kraft auf. Doch damit nicht genug: Die Band setzt später noch einen drauf. Satte Drumsalven feuern aus den Boxen, gefolgt von einem absolut starken Gitarrensolo. So ein Brett dürfte live eine absolute Abrissbirne sein und die Meute garantiert umhauen.

„Tear It Down“ entpuppt sich als eingängige Nummer, die trotzdem mit einem verdammt kraftvollen Punch um die Ecke biegt. Eines ist auf jeden Fall klar geworden: Das neue Material von 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 drückt eine ganze Schippe härter. Die Tracks sind absolut dafür prädestiniert, sich ordentlich den Schädel abzuschrauben, liefern im selben Atemzug aber diese magischen Melodien, bei denen man einfach mit vollem Metal-Herzen mitgrölen muss! „Contradictions“ holt in den Strophen dann einen noch größeren Metalhammer raus und lässt ihn wild kreisen. Dem kann man nur entkommen, wenn man fleißig in den Headbanger Modus schaltet und den Kopf kreisen lässt.

Der Titeltrack „When Beauty Awaits“ wandelt dann wieder mit seinen tragenden Melodien auf harmonischeren Wegen. Ein Song, der sich wunderbar in die Ohren schmiegt. Hier sticht besonders der epische Mittelteil heraus, in dem Frontmann Peter das Scheinwerferlicht fast ganz für sich allein beansprucht – und diese Hauptrolle atemberaubend ausfüllt. Und wieder wird der Song mit einem fantastischen Gitarrensolo geschmückt.

Fazit

𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 liefern mit 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 ein absolut wuchtiges und reifes Metal-Brett ab. Die handwerkliche Klasse von 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 ist durchweg zu erkennen und sie erweisen sich hier als ausdauernde Metaller, denn sei geben sich bis zum allerletzten Ton keine Blöße. Die Truppe hält das packende Niveau konstant durch, sodass garantiert niemand auf die Idee kommen wird, die Stop- oder Skiptaste zu drücken. Vielmehr wird man animiert sein, dass Album sofort wieder von vorne zu starten, denn 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 wird von einer angenehm musikalischen Vielfalt bestimmt.

Dank einer hervorragenden Produktion schallt das Material druckvoll und kompromisslos aus den Boxen, aber es gelangen auch viele Details in die Ohren, was das Ganze zu einem erstaunlichen Hörgenuss werden lässt. So bekommen wir kernigen Heavy Metal geboten, der aber auch mit Wärme und Geborgenheit punktet. Wer diese Markenzeichen schätzt, dem sei 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 wärmstens ans Herz gelegt.

  1. Who We Are (04:04)
  2. The Turning Point (05:48)
  3. Made My Day (05:13)
  4. Encounters (04:36)
  5. Tear It Down (04:35)
  6. The Rise (04:40)
  7. Contradictions (04:45)
  8. When Beauty Awaits (04:41)
  9. Astonishment (04:36)
  • Peter Hirsch – Gesang
  • Dominikus Sautermeister – Bass
  • Frank Würthner – Gitarren
  • Simon Wilde – Schlagzeug

Quelle: SIRIUS CURSE//bandfoto–>Ralf Graner

english review

Genre: Heavy Metal
Release: 21.10.2026
Label: independent

A long, long time ago… It was back in 2021 when I got my hands on the album Time Knows No Lies by 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄. The songs won me over immediately, and the band captivated me right from the start. Back then, I compared their sound to a majestic predator:

Graceful and elegant, yet full of ferocity and power that strikes with determination and precision, grabs you by the scruff of the neck, and shakes you up strongly.

And I believe that the band still lives up to this description—even more so… The predator hasn’t just sharpened its claws, it has built up some serious muscle mass. What 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 present here with 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 is worthy of all honor! I will now set out the reasons for this in detail…

The lyrical content of 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨

According to the band, the lyrics on 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 deal with loss, hope, inner struggles, societal contradictions, pain, faith, and the search for orientation. Yet, no matter how dark the stories may sometimes seem, in the end, there is always the possibility of a new beginning and a journey into the light. This concept is reflected in the title track 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨, where strength, hope, and renewal ultimately emerge from shadows, fire, and pain.


The album cover picks up on this duality: on one side destruction, transience, and the finiteness of life; on the other side beauty, light, life, and the future.

the songs of 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨

First off, I would like to highlight the ultra-strong sound of 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨. The sound is simply top-notch and a real pleasure: rich and extremely powerful, it blasts out of the speakers while still keeping every detail wonderfully intact. Therefore, special credit goes to the following people responsible for the killer sound of 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨: Markus “Blacky” Schwarz, who handled the recordings at his NARAYANA Tonstudio, and Achim Köhler, who took care of the mixing and mastering.

Vocalist Peter Hirsch delivers another magnificent performance here. I hold Peter in high regard because, as a singer, he is so remarkably versatile that it’s a true joy: technically strong, absolutely authentic in his emotional expression. Whether he hits the notes softly and sensitively or lets out his gritty, powerful metal side—the man always hits the nail right on the head.

Opening 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 is “Who We Are”, and the track immediately proves to be a heavy blow. Following an intro of fat riffs and punchy, driven drums, the song kicks into high gear as vocalist Peter comes in. I was instantly drawn into the music.

But 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 wouldn’t be themselves if the track didn’t have even more aces up its sleeve. The band manages smooth tempo changes in their sleep, especially when the super catchy chorus shoots straight into your ears. A proper premium guitar solo is, of course, a must. The result is an absolutely brilliant opener that instantly puts a huge smile on your face and gets your head banging right away!

After that, 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 showcase their talents in the powerful mid-tempo track “The Turning Point”. Peter’s vocal prowess makes for a breathtaking performance, and it is a sheer delight to listen to him. Peter infuses his vocals with immense feeling, adapting as fluidly as a chameleon to perfectly match every musical environment.

A subtle difference: The music of 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 doesn’t need to disguise itself or hide in the bushes. These songs jump right at you! The band steps up with their chests puffed out—and damn right they can, because these guys master their craft blindly and know exactly what they are capable of, with each musician always serving the song rather than their own show. „The Turning Point“ thus mutates into a dark, powerful presence with an incredibly dense atmosphere that grabs the listener and doesn’t let go until the final note.

I love that warm presence in Peter’s voice that always seems to resonate, but especially when he sings with so much feeling. „The Turning Point“ is a great example of this, because particularly in the quieter part of the song, Peter creates a wonderful emotional depth

So, deep down, I had been hoping for a genuine ballad later in the album that he could soulfully bring to life with his voice. To put it right up front: unfortunately, there isn’t one on 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨. But be that as it may! It doesn’t diminish the quality of this banger in the slightest. The lighters will just stay in our pockets, and we’ll let ourselves be swept away by heavy riffs.

Beyond that, I was really impressed by how Peter creates a powerful contrast in this song after the soulful section and the melodic guitar solo: he comes through with dark, earthy vocals that push the track with an intense atmosphere (‚“My inner circle feels turbulence / Like healing the sickness of condolence…‘„). „Turning Point“ highlights the full class of SIRIUS CURSE in every aspect.

THE MOST PERSONAL Song

I now come to a special song regarding its lyrical background. But more on that in a moment… First, I’ll describe my impressions when I heard the song for the first time. With “Made My Day”, 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 loosen the reins a bit. Here you almost trot leisurely through the prairie, even if the song still packs a proper punch at its foundation. Atmospherically, the track delivers an interesting balance: while the verses exude a noticeably darker aura, the rather cheerful-sounding chorus truly opens a metalhead’s heart during a ride into the sunset.

This musical image that manifested during my first listening experience takes on a profound, emotional meaning when looking at the lyrics, as I came to realize in hindsight. When I finally read through the album’s liner notes, I discovered that the song processes the tragic loss of a very close friend of singer Peter. Peter had closely accompanied a dear friend through the final phase of his life. Yet instead of pouring themselves into paralyzing grief on the track, the band chose—true to the album’s motto—an atmospherically dual formula:

While lines like “They walk through shadows in the darkest night” breathe the dark gravity of a trying time and the inevitable final farewell, pure gratitude for the time spent together breaks through in the chorus with a heartfelt “Mate, you made my day”. Here, 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 erect a musical monument that captures the pain while celebrating the light. A bold, masterfully crafted, and damn touching approach.

With “Encounters”, the reins are immediately pulled tight again, and the ride becomes noticeably heavier. The track bursts with energy, and I feel it is placed perfectly at this point. With its driving, epically building nature, it has a damn encouraging effect and instantly recharges your batteries with pure power. But that’s not all: the band pushes it even further. Heavy drum volleys fire out of the speakers, followed by an absolutely killer guitar solo. A banger like this is bound to be an absolute wrecking ball live and will guaranteed blow the crowd away.

„Tear It Down” turns out to be a catchy track that nevertheless packs a damn powerful punch. One thing has definitely become clear: the new material from 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 hits a whole lot harder. The tracks are tailor-made for tearing your head off, yet in the very same breath, they deliver those magical melodies that just make you want to shout along with all your metal heart! “Contradictions” then brings out an even bigger metal hammer in the verses and swings it wildly. The only way to escape it is to switch eagerly into headbanger mode and let your head spin.

The title track “When Beauty Awaits” then walks more harmonious paths again with its soaring melodies. A song that nestles wonderfully into your ears. Here, the epic middle section particularly stands out, in which frontman Peter claims the spotlight almost entirely for himself—and fills this lead role breathlessly. And once again, the track is adorned with a fantastic guitar solo.

Conclusion

With 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨, 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 deliver an absolutely massive and mature metal banger. The technical prowess of 𝐒𝐈𝐑𝐈𝐔𝐒 𝐂𝐔𝐑𝐒𝐄 is evident throughout, proving them to be enduring metalheads who show no sign of weakness right up to the very last note. The band consistently maintains a gripping level of quality, ensuring that no one will even think of pressing the stop or skip button. Instead, you’ll be tempted to restart the album from the beginning right away, as 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 is defined by a pleasantly rich musical variety.

Thanks to an outstanding production, the material blasts through the speakers with punch and compromise, yet a wealth of detail reaches the ear, making the whole thing an amazing listening pleasure. Thus, we are served gritty Heavy Metal that also scores with warmth and comfort. To anyone who values these trademarks, 𝙒𝙝𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙖𝙪𝙩𝙮 𝘼𝙬𝙖𝙞𝙩𝙨 comes highly recommended.

  1. Who We Are (04:04)
  2. The Turning Point (05:48)
  3. Made My Day (05:13)
  4. Encounters (04:36)
  5. Tear It Down (04:35)
  6. The Rise (04:40)
  7. Contradictions (04:45)
  8. When Beauty Awaits (04:41)
  9. Astonishment (04:36)
  • Peter Hirsch – vocals
  • Dominikus Sautermeister – bass
  • Frank Würthner – guitars
  • Simon Wilde – drums

source: SIRIUS CURSE//band photo by Ralf Graner


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