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Genre: Thrash/Prog/Death MetaL
Release: 08.05.2026
Label: metalloscope-music
𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 aus Marl gehören zu jenen Ruhrpott‑Bands, die sich schwierig in eine Schublade stecken lassen. Seit ihrer Gründung 2016 kombiniert die Band klassischen, kantigen Thrash mit Melodic‑Death‑Einschüben. Ihr Debütalbum Hunger Within (2020) zeigte bereits, wie souverän 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 zwischen aggressiven Midtempo‑Grooves, schnellen Ausbrüchen und melodischen Akzenten pendeln.
In der lokalen Szene sind sie längst eine feste und gefeierte Größe. Wenn 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 auf dem Line Up eines Konzertes stehen, freuen sich die Fans den Arsch ab. Jetzt ist es endlich wieder so weit und 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 haben das neue Album 𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 durchgeladen und sind bereit die Songs abzuschießen.
Lyrischer Inhalt
𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 ist ein Science-Fiction-Konzeptwerk, das die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Bewusstsein auslotet und dabei sowohl musikalisch als auch thematisch ein geschlossenes Gesamtbild entwirft. Es hat für mich auch was vom Schriftsteller H. P. Lovecraft (1890–1937), dessen Geschichten das Fantasie-Horror-Genre maßgeblich beeinflusst haben.
Ich zitiere hier einmal die Geschichte aus dem Presse-Blatt:
𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 erzählt in drei Akten die Geschichte eines künstlich geschaffenen außerirdischen Wesens, dessen Bestimmung die ewige Reise durchs All und die fortwährende Beschaffung von Wissen ist. Das Wesen besteht aus Fleisch, Blut, Metall und Licht und wurde als neutraler Beobachter namens „Eye“ konzipiert. Eye entwickelt durch sein schier unendliches Wissen im Laufe seiner äonenlangen Reise ein Bewusstsein und nennt sich fortan selbst „I“.
Die Erkenntnis, scheinbar alles zu wissen, lässt in ihm apotheotische Allmachtsphantasien erwachen. Bald genügt es ihm nicht mehr, nur zu beobachten – er will nicht nur gesehen werden, er will, dass alle Wesen ihn fürchten. Er zerstört und verwüstet Planeten – anfangs versehentlich, dann zaghaŌ, um sich schließlich in Gewaltorgien zu ergießen und fremde Welten vollkommen leblos und tot zurückzulassen.
Auf dem Planeten Vii überleben durch einen Zufall einige wenige Vii-Wesen. Sie schwören sich, I zu jagen und niederzustrecken – aus Rache und um die fortwährende Zerstörung zu beenden. Sie spüren ihn auf, und es kommt zu einem erbiƩerten Gefecht, in dem es den Angreifern schließlich gelingt, I zu überwältigen und in einem finalen Angriff zu töten. Unbemerkt von den wenigen Vii entweicht dabei eine von undefinierbarer Farbe strahlende Flüssigkeit. Sie durchdringt die Raumanzüge der Vii, und diese fallen in einen Ɵefen, traumlosen Schlaf.
Als sie nach Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten erwachen, fühlen sie sich fremdartig – in ihren Köpfen gibt es nur noch Platz für zwei Dinge:
Wissen sammeln…Reisen…Wissen sammeln…Reisen…
Die Musik
Vor drei Monaten feuerten 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 den ersten Schuss ab: „The Infinite Journey – Birth Of Eye“. Der Bass wuchtet sich gleich zu Beginn in den Vordergrund und setzt ein Fundament, das man körperlich spürt. Kurz darauf verweben sich melodische Riffs mit immer drängenderen Drums. Es sind Momente, die an die letzten Sekunden vor dem Fall einer Achterbahn erinnert. Man wird hochgezogen, die Spannung knistert, und dann stürzt der Song mit voller Wucht in seine eigentliche Reise.
Auch 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 lassen auf „The Infinite Journey – Birth Of Eye“ die Energie ungebremst raus und drücken sofort aufs Gaspedal. Der heisere, leicht angeschwärzte Gesang ist eine Art von Stimme, die die Lyrics nicht einfach singt, sondern wie kurze Salven herausfeuert. Das funktioniert hier hervorragend und gibt dem Song eine zusätzliche Schärfe.
Die melodischen Elemente entstehen bei 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 ausschließlich instrumental, und gerade in diesem Track zeigt sich, wie komplex die Band ihre Strukturen inzwischen denkt, ohne dabei die Nachvollziehbarkeit zu verlieren. SCRAPER spielen gerne mit Rhythmik und Stimmungen. Das wird offenkundig. Zwischen den verschachtelten ineinandergreifenden Passagen finden sich jedoch immer wieder eingängige Hooks, die live super zünden dürften. Außerdem gibt es reichlich Gelegenheiten sich den Nacken abzuschrauben.
„Hunger Within – From Eye To I“ verbindet die rasende druckvolle Thrash-Energie mit groovigen Elementen. Garniert wird das alles mit einem Haufen melodischer Leads. Aber auch der Drummer hat wirklich gut zu tun. Langweilig wird ihm auf jeden Fall auch nicht. Nachdem 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 in den ersten beiden Songs oft auf die Tube gedrückt haben, kommt mit „Progenies of the Void – Homelands Of The Vii“ ein Song, der im Tempo zurückhält. Der Song atmet mehr Raum, wirkt kontrollierter und zeigt, dass die Band nicht nur auf Geschwindigkeit setzt, sondern ihre Dynamik und ihren Groove gezielt einsetzen, um Kontraste zu schaffen.
Ist das weniger beeindruckend? Nein! Auch im Midtempo schlägt die Power von 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 voll durch und auch hier gefallen mir die Vocals sehr gut und verstärken bzw. prägen die vehemente Atmosphäre des Songs.
„Epitome of Obliteration – Vii, Eradicated By I“ ist dagegen ein perfektes Beispiel, wo gnadenlose Zerstörung und grooviges Midtempo in einem infernalischen Akt aufeinandertreffen. Ich kann mir hier schon vorstellen, was 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 damit live für Moshpits zünden werden.
„Cold Resistance – Surviving The Havoc“ beginnt atmosphärisch, fast geheimnisvoll, mit einer doomigen Note. Die Spannung baut sich nach und nach auf, doch statt zu explodieren, verbleibt man zunächst im instrumentalen melodischen Modus. Eine unerwartete Verzögerung, doch die Explosion folgt dann nur kurze Zeit später und wirkt umso heftiger.
„Anatomy of Devastation – A Glimpse Into The Apocalypse“ klingt ungewöhnlich und unterstreicht die progressive Ader von 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑. Er tritt zunächst gar nicht so massiv auf. Sänger C. David gibt in den ersten zwei Minuten vorrangig den Ton an, während die Instrumentalfraktion mit eigenwilliger Dynamik begleitet.
Dann öffnet sich der Track in einen ausgedehnten Instrumentalteil. Der markante Bass legt eine bedrohliche, dunkle Kulisse, in der die Gitarre ihr melodisches Spiel entfaltet: hypnotisch, fast einlullend. Genau in diesem Moment, wenn man sich in Sicherheit wiegt, brechen plötzlich die Blastbeats über einem zusammen.
Ein mächtiges Trommelgewitter setzt ein, doch die Gitarren behalten ihre melodische Linie bei und erzeugen einen spannenden Kontrast zwischen Härte und melodischer Komponente. Zum Ende hin schließt der Song den Kreis: Die Intensität ebbt ab, die Struktur verdichtet sich, und Sänger C. David steigt erneut ein, um das Stück mit einer letzten, markanten Vocal‑Attacke abzurunden.
„March Of The Shattered – Heading For Blood, Out For Revenge“ lässt es wieder zerstörerisch krachen, offenbart aber zugleich überraschend atmosphärische Momente. Besonders stark wirkt wie gewohnt der Bass. Ich bin immer glücklich, wenn der Bass nicht nur eine Hintergrundfunktion übernimmt. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 nutzen ihn nicht als bloßes Fundament, sondern als spürbare, tragende Kraft, die sich immer wieder in den Vordergrund schiebt. Genau das macht den Sound von 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 so interessant. Der Bass übernimmt stellenweise eine regelrechte Hauptrolle und setzt Akzente, die man nicht nur hört, sondern körperlich wahrnimmt.
Im Kontext dieses Songs entstehen dadurch eindrucksvolle Stimmungswechsel. Zwischen den abgrundtief bösen Riffs und der eskalierenden Energie blitzen immer wieder diese dunklen, durchdringenden Basslinien auf, die dem Track eine zusätzliche Dimension verleihen.
„Battleborn – The Crimson Stand Against The Devourer“ entfesselt einen vernichtenden Krieg, der über den Hörer hineinbricht und mit gnadenloser Ausdauer auseinandernimmt. Man sehnt sich fast nach einer kurzen Atempause….einem Moment, um die Lunge wieder zu füllen. Doch genau dann, wenn man glaubt, dass sich der Song beruhigt, eskaliert die Schlacht nur noch weiter.
Nach gut drei Minuten ununterbrochenem Gemetzel zeigen 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 dann doch so etwas wie Gnade. Der Track kippt mit einer letzten Explosion in eine düstere, machtvolle Doom‑Offensive: ein schwerer, schleppender Marsch über ein verwüstetes Schlachtfeld. Man stampft durch die Rauchschwaden der Verwüstung und des Todes.
Zum Ende lädt der längste Track des Albums ein: „Inheritance of the Grand Design – Rebirth Of Eye“. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 holen noch einmal tief Luft und entfalten in über acht Minuten ein episches Finale. Die ersten fünf Minuten sind geprägt von energiegeladenen Riffs und einer drängenden, düsteren Grundstimmung, die 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 hier noch einmal in eindrucksvoller Intensität ausspielen.
Doch dann fährt die Band die Aggression spürbar herunter. Die Härte weicht einem sanfteren, melodischeren Ton, der das Album in eine fast versöhnliche Atmosphäre überführt. Dieses Ausklingen wirkt wie ein bewusstes finales Durchatmen, dass das Album mit einem stimmigen, emotionalen Nachhall beschließt.
Fazit
𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 schaffen es, rohe Energie, melodische Akzente und progressive Ideen nicht nur, zu einem stimmigen Gesamtbild zu formen, sondern einen Mix zu generieren, der abseits des „Normalen“ völlig zu überzeugen weiß. Ob rasende Thrash‑Attacken, groovig griffige Midtempo‑Passagen oder düstere Doom‑Momente. 𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 bleibt abwechslungsreich, ohne seinen roten Faden zu verlieren. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 beweisen eindrucksvoll, dass sie nicht nur live eine Macht sind, sondern auch im Studio eine klare Handschrift besitzen.

- The Infinite Journey – Birth Of Eye (05:07)
- „Hunger Within – From Eye To I“ (04:52)
- „Progenies of the Void – Homelands Of The Vii“ (03:47)
- „Epitome of Obliteration – Vii, Eradicated By I“ (04:17)
- „Cold Resistance – Surviving The Havoc“ (04:29)
- „Anatomy of Devastation – A Glimpse Into The Apocalypse“ (04:32)
- „March Of The Shattered – Heading For Blood, Out For Revenge“ (03:59)
- „Battleborn – The Crimson Stand Against The Devourer“ (05:03)
- „Inheritance of the Grand Design – Rebirth Of Eye“ (08:13)
- C. David – vocals
- T. Wimmer – guitar
- S. Lück – guitar
- S. Royal – bass
- R. Schönberg – drums

english review
Genre: Thrash/Prog/Death MetaL
Release: 08.05.2026
Label: metalloscope-music
𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 from Marl belong to those Ruhr area bands that are difficult to put into a single box. Since their formation in 2016, the band has combined classic, sharp‑edged thrash with melodic death metal elements. Their debut album Hunger Within (2020) already demonstrated how confidently 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 move between aggressive mid‑tempo grooves, rapid outbursts, and melodic accents.
In the local scene, they have long been an established and celebrated force. When 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 appear on a concert lineup, fans are already losing their minds with excitement. And now the time has finally come again: SCRAPER have loaded their new album 𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 and are ready to fire off the new songs.
Lyrical Content
𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 is a science‑fiction concept work that explores the boundaries between human, machine, and consciousness, creating a cohesive overall vision both musically and thematically. To me, it also carries shades of the writer H. P. Lovecraft (1890–1937), whose stories had a profound influence on the fantasy‑horror genre.
Let me quote the story from the press sheet here:
𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 tells, in three acts, the story of an artificially created extraterrestrial being whose purpose is an eternal voyage through space and the continuous acquisition of knowledge. The being is composed of flesh, blood, metal, and light, and was conceived as a neutral observer called “Eye.” Over the course of its aeons‑long journey, Eye develops consciousness through its seemingly infinite knowledge and henceforth calls itself “I.”
The realization of seemingly knowing everything awakens apotheotic fantasies of omnipotence within him. Soon it is no longer enough for him to merely observe – he not only wants to be seen, he wants all beings to fear him. He destroys and devastates planets – at first by accident, then hesitantly, until he finally descends into orgies of violence, leaving foreign worlds completely lifeless and dead in his wake.
On the planet Vii, a few Vii‑beings survive by sheer coincidence. They swear to hunt down and strike I down — out of revenge and to put an end to the ongoing destruction. They track him down, and a fierce battle ensues, in which the attackers finally manage to overpower I and kill him in a final assault. Unnoticed by the few Vii, a liquid of an undefinable, radiant color escapes in the process. It seeps through the Vii’s spacesuits, and they fall into a deep, dreamless sleep.
When they awaken after years, decades, centuries, they feel alien to themselves — in their minds there is room for only two things:
Gather knowledge … travel … gather knowledge … travel …
The music
Three months ago, 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 fired the first shot: “The Infinite Journey – Birth Of Eye„. The bass pushes itself to the forefront right from the start, laying down a foundation you can physically feel. Shortly afterward, melodic riffs intertwine with increasingly urgent drums. These are moments reminiscent of the final seconds before a roller coaster drops: you’re pulled upward, the tension crackles, and then the song plunges with full force into its true journey.
On “The Infinite Journey – Birth Of Eye„, 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 unleash their energy without restraint and slam the pedal to the floor right away. The hoarse, slightly blackened vocals are the kind of voice that doesn’t simply sing the lyrics but fires them off in short bursts. It works brilliantly here and gives the track an additional edge.
The melodic elements in 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑’s music arise exclusively from the instruments, and this track in particular shows how complex the band’s structural thinking has become without ever losing clarity or accessibility. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 enjoy playing with rhythm and atmosphere. Yet amid the interwoven, intricately layered passages, there are always catchy hooks that are bound to hit hard in a live setting. And on top of that, there are plenty of opportunities to wrench your neck loose.
“Hunger Within – From Eye To I” combines raging, hard‑hitting thrash energy with groovy elements, all topped off with a heap of melodic leads. And the drummer certainly has his hands full — boredom is absolutely not on the menu. After 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑‘ pushed the throttle hard on the first two tracks, “Progenies of the Void – Homelands Of The Vii” arrives with a more restrained tempo. The song breathes more space, feels more controlled, and shows that the band doesn’t rely solely on speed; instead, they use dynamics and groove deliberately to create contrast.
Is it any less impressive? No. Even at mid‑tempo, 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑’’s power hits with full force, and once again the vocals stand out — they amplify and shape the song’s vehement atmosphere in all the right ways.
“Epitome of Obliteration – Vii, Eradicated By I” is a perfect example of merciless destruction colliding with groovy mid‑tempo in an infernal outburst. I can already imagine the kind of mosh pits SCRAPER will ignite with this one in a live setting.
“Cold Resistance – Surviving The Havoc” begins atmospherically, almost mysteriously, with a doom‑tinged note. The tension builds gradually, yet instead of erupting, the track initially remains in an instrumental, melodic mode. It’s an unexpected delay, but the explosion follows shortly after, hitting all the harder for it.
“Anatomy of Devastation – A Glimpse Into The Apocalypse” sounds unusual and highlights 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑’s progressive streak. At first, it doesn’t come across as particularly massive. Vocalist C. David sets the tone during the first two minutes, while the instrumental section accompanies him with an idiosyncratic sense of dynamics.
The track then opens into an extended instrumental section. The distinctive bass lays down a threatening, dark backdrop in which the guitar unfolds its melodic lines: hypnotic, almost lulling. And precisely at that moment, when you feel safe, the blast beats suddenly crash down upon you.
A mighty barrage of drums sets in, yet the guitars maintain their melodic line, creating a compelling contrast between sheer heaviness and melodic clarity. Toward the end, the song closes the circle: the intensity recedes, the structure tightens, and vocalist C. David reenters to round off the piece with one final, striking vocal attack.
“March Of The Shattered – Heading For Blood, Out For Revenge” brings the destruction back in full force, yet simultaneously reveals surprisingly atmospheric moments. As always, the bass stands out with remarkable strength. I’m always happy when the bass doesn’t just serve a background function. SCRAPER don’t use it as a mere foundation, but as a tangible, driving force that repeatedly pushes to the forefront. That’s precisely what makes SCRAPER’s sound so compelling: at times, the bass takes on an almost leading role, delivering accents you don’t just hear…you physically feel them.
Within the context of this song, this creates striking shifts in mood. Between the abyss‑deep, malevolent riffs and the escalating energy, those dark, penetrating bass lines keep flashing through, giving the track an additional dimension.
„Battleborn – The Crimson Stand Against The Devourer“ unleashes a devastating war that crashes down upon the listener and tears them apart with relentless endurance. You almost start longing for a brief moment to breathe… a second to fill your lungs again. But just when you think the song might calm down, the battle escalates even further.
After a good three minutes of uninterrupted carnage, 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 finally show something resembling mercy. The track collapses, after one last explosion, into a dark, powerful doom offensive: a heavy, dragging march across a devastated battlefield. You trudge through the drifting smoke of ruin and death.
The album’s longest track invites you in for the finale: “Inheritance of the Grand Design – Rebirth Of Eye“. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 take a deep breath and unfold an epic conclusion across more than eight minutes. The first five minutes are driven by energetic riffs and a pressing, ominous atmosphere that 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 once again deliver with impressive intensity.
But then the band noticeably lowers the aggression. The heaviness gives way to a softer, more melodic tone that guides the album into an almost conciliatory atmosphere. This fading‑out feels like a deliberate final exhale, closing the record with a coherent and emotionally resonant afterglow.
Conclusion
𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 manage not only to fuse raw energy, melodic accents, and progressive ideas into a coherent whole, but to create a blend that convinces precisely because it operates outside the “ordinary.” Whether it’s raging thrash attacks, groovy and gripping mid‑tempo passages, or dark doom moments: 𝙏𝙝𝙚 𝙄𝙣𝙛𝙞𝙣𝙞𝙩𝙚 𝙅𝙤𝙪𝙧𝙣𝙚𝙮 remains varied without ever losing its red thread. 𝐒𝐂𝐑𝐀𝐏𝐄𝐑 impressively prove that they are not only a force on stage, but also possess a distinct and unmistakable signature in the studio.

- The Infinite Journey – Birth Of Eye (05:07)
- „Hunger Within – From Eye To I“ (04:52)
- „Progenies of the Void – Homelands Of The Vii“ (03:47)
- „Epitome of Obliteration – Vii, Eradicated By I“ (04:17)
- „Cold Resistance – Surviving The Havoc“ (04:29)
- „Anatomy of Devastation – A Glimpse Into The Apocalypse“ (04:32)
- „March Of The Shattered – Heading For Blood, Out For Revenge“ (03:59)
- „Battleborn – The Crimson Stand Against The Devourer“ (05:03)
- „Inheritance of the Grand Design – Rebirth Of Eye“ (08:13)
- C. David – vocals
- T. Wimmer – guitar
- S. Lück – guitar
- S. Royal – bass
- R. Schönberg – drums


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