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Genre: Death Metal
Release: 10.04.2026
Label: RTM-Productions
𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 sind seit dem Jahr 2000 aktiv. Leider habe ich erst von der Band gehört, als sie 2022 das Album Buried In The Past veröffentlicht hatten. Deftiger Death Metal ohne Klargesang sind das Ding von 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 und das beherrschen sie verdammt gut. Nun hat man sich aber mal etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Ihr Debüt 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 aus dem Jahr 2006 kommt zu neuen Ehren. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 haben alle Songs noch einmal komplett neu eingespielt. Statt einer simplen Remaster‑Kosmetik haben 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 alle Songs komplett neu eingespielt. Und genau das macht dieses Re‑Release so faszinierend. Zwei Jahrzehnte technischer Fortschritt, gewachsene Musikerpersönlichkeiten und ein ungebrochener Wille zur Härte verleihen den alten Kompositionen einen neuen Drive und mehr Punch, sprich eine neue durchschlagende Intensität. Leider ist die Thematik des Albums auch nach 20 Jahren aktueller denn je.
Die erste Single „Images Of War“ hat mich eiskalt erwischt. Ich hatte keine Ahnung, dass der Song ursprünglich 20 Jahre alt ist. Genau das macht die Neuaufnahme umso beeindruckender. Dieser Track lief bei mir seit der Veröffentlichung rauf und runter, ohne dass ich mich an dem Banger gar nicht satt hören konnte. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 klingen hier so wunderbar old‑school, so griffig und mit einem Groove, der sich sofort festbeißt.
Besonders stark sind die Vocals von Danny, dessen intensive Präsenz den Song trägt und ihm eine Wucht verleiht, die man nicht ignorieren kann. Ab der zweiten Minute entfaltet sich eine unheilvolle Aura…eine Passage, die mich jedes Mal aufs Neue packt.
Der Song setzt nicht so sehr auf Melodien, auch wenn sie natürlich da sind. Der Song lebt von seinen fetten, zupackenden Riffs, die keinerlei Zweifel daran lassen, worum es hier geht: Härte, Druck, Vorwärtsbewegung. Diese Gitarren wollen nicht schmeicheln, sie wollen packen. Und meine Fresse… Das tun sie!
Nach dem genialen sphärischen Part in der zweiten Minute packen sie dich noch mal fester und schleudern dich hin und her. Ja, und dann gibts doch noch ein Gitarrensolo, dass noch mal richtig Feuer unterm Arsch macht. Nicht übertrieben, völlig angemessen. „Images Of War“ wird definitiv zu meinen Lieblingssongs 2026 gehören.
Der Song „Images Of War“ ist für mich der absolute Überflieger auf dem Album, aber der Rest ist ebenfalls sehr beeindruckend. Der Einstieg in 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 könnte kaum stimmiger sein. Das Intro „Centuries Of War“ öffnet das Album mit Schussgeräuschen, unheilvollen Klangflächen und einer Atmosphäre, die sofort klarstellt, wohin die Reise geht: Krieg und Zerstörung. Man spürt die Gefahr, die Bedrohung und ist angespannt. Und dann springt „Holy Lies“ wie ein Feind plötzlich aus der Deckung hervor und startet seinen Angriff.
Die Heftigkeit dieses Übergangs trifft einen völlig unvorbereitet. Der Song prasselt mit einer solchen Vehemenz auf den Hörer ein, dass man instinktiv zurückschreckt. „Holy Lies“ ist eine Maschinengewehrsalve, präzise, gnadenlos, ohne Vorwarnung. Die Riffs rattern, das Schlagzeug feuert Salve um Salve ab, und man hat Gefühl hinter eine Deckung springen zu müssen. Ein Auftakt, der keine Gefangenen macht und sofort klarstellt, dass 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 2026 nichts von ihrer ursprünglichen Brutalität verloren haben…im Gegenteil: Sie klingen fokussierter, schärfer, tödlicher!
𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 gehören glücklicherweise auch zu den Bands, die mit einem potenten Bass arbeiten und ihn auch als atmosphärisches Element einsetzen, wie z.B. beim Song „For A Better Tomorrow“. Der Bass legt hier eine bedrohliche, vibrierende Tiefe unter die Gitarren, die den Track immer wieder in Richtung Abgrund zieht. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 entfesseln eine Musik, die sich zwischen Orkan und Erdbeben bewegt, mal mit verheerenden Tempoattacken, mal mit schwerem Groove, aber immer mit einer Intensität, die körperlich spürbar ist.
Sänger Danny ist auf 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 eine Naturgewalt für sich. Seine Präsenz ist so massiv, dass er ganze Momente nahezu allein ausfüllt – selbst dann, wenn die instrumentale Begleitung bewusst zurückgenommen wird. Das zeigt sich nicht nur im Titeltrack, sondern ebenso im unheilvoll brodelnden Beginn von „Anthem To A Dying Regime“ oder in der zweiten Hälfte von „Rotting Empire“, wo seine Stimme wie ein drohender Schatten über dem Song liegt.
Mit „A Shadow Remains“ erlaubt sich das Album einen seltenen Ausreißer. Der Song wagt sich vorsichtig in melodischere Gefilde und wirkt damit fast wie der „fröhlichste“ Moment dieser ansonsten tiefdunklen Platte. Natürlich bleibt alles im Death‑Metal‑Kosmos verankert, doch die leicht aufhellenden Gitarrenlinien und der zugänglichere Groove sorgen für eine überraschende Abwechslung.
Fazit
Mit der Neuaufnahme von 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 beweisen 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 eindrucksvoll, wie zeitlos und kraftvoll ihre Musik ist. Die Songs mögen 20 Jahre alt sein, doch 2026 klingen sie frisch, druckvoll und fokussiert. Die Band hat ihren ursprünglichen Kern nicht verändert, sondern geschärft. Ihre Zerstörungskraft pendelt zwischen Orkan und Erdbeben.
Somit ist die Neuaufnahme von 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 nicht nur ein nostalgischer Blick zurück, sondern vielmehr eine Wiedergeburt: härter, klarer, reifer. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 zeigen, wie viel Kraft in ihren frühen Kompositionen steckt. Das ist der Grund, warum diese Songs es verdient haben, 2026 noch einmal mit voller Wucht gehört zu werden. 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 ist ein Statement, ein Beben, ein Stück Death‑Metal‑Geschichte, das endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient.

- Centuries Of War (Intro) (01:33)
- Holy Lies (01:39)
- For A Better Tomorrow (04:40)
- Seven Deadly Sins (03:01)
- Anthem To A Dying Regime (03:17)
- Images Of War (04:14)
- Rotting Empire (04:45)
- A Shadow Remains (05:07)
- New World Order (04:30)

english review
Genre: Death Metal
Release: 10.04.2026
Label: RTM-Productions
𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 have been active since the year 2000. Unfortunately, I only became aware of the band when they released Buried In The Past in 2022. Heavy, no‑nonsense death metal without clean vocals is what 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 stand for. And they’re damn good at it. Now, however, they’ve come up with something truly special.
Their 2006 debut 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 is now receiving a well‑deserved revival. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 have completely re‑recorded every single track. Instead of applying a simple remastering polish, the band went all in and rebuilt the entire album from the ground up. And that’s exactly what makes this re‑release so fascinating. Two decades of technical progress, matured musicianship, and an unbroken commitment to sheer heaviness give these old compositions a new drive and more punch — in other words, a renewed, devastating intensity. Unfortunately, the album’s theme is more relevant today than it was 20 years ago.
The first single, “Images Of War“, hit me completely off guard. I had no idea the song was originally written 20 years ago, which makes this new recording all the more impressive. Ever since its release, this track has been on constant rotation for me, and I simply couldn’t get enough of this banger. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 sound wonderfully old‑school here: tight, gripping, and driven by a groove that sinks its teeth in immediately.
Danny’s vocals are particularly outstanding here; his intense presence carries the song and gives it a force that’s impossible to ignore. From the two‑minute mark onward, an ominous aura unfolds: a passage that grabs me every single time.
The song doesn’t rely heavily on melodies, even though they’re there, of course. It lives off its fat, hard‑hitting riffs that leave no doubt about what this track is all about: heaviness, pressure, forward momentum. These guitars aren’t here to flatter; they’re here to grab you. And damn… they really do.
After the brilliant, atmospheric section around the two‑minute mark, the band grabs you even harder and throws you around without mercy. And then there’s a guitar solo that really sets everything on fire: not overdone, just perfectly placed. “Images Of War” is definitely going to be one of my favorite songs of 2026.
For me, “Images Of War” is the absolute standout track on the album, but the rest is also impressive. The opening of 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 could hardly be more fitting. The intro “Centuries Of War” sets the stage with gunfire, ominous soundscapes, and an atmosphere that immediately makes clear what this record is about: war and destruction. You can feel the danger, the threat, the tension building. And then “Holy Lies” suddenly leaps out from behind cover like an enemy ambush and launches its attack.
The sheer intensity of this transition hits you completely unprepared. The song comes crashing down with such force that you instinctively recoil. “Holy Lies” is a machine‑gun burst: precise, merciless, without warning. The riffs rattle, the drums fire salvo after salvo, and you genuinely feel the urge to dive for cover. It’s an opening that takes no prisoners and immediately makes clear that 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 haven’t lost any of their original brutality in 2026… on the contrary: they sound more focused, sharper, deadlier.
𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 are fortunately one of those bands that know how to use a powerful bass — not just as a foundation, but as an atmospheric force, as heard in the track “For A Better Tomorrow.” Here, the bass lays a menacing, vibrating depth beneath the guitars, constantly pulling the song toward the abyss. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 unleash a sound that moves somewhere between a storm and an earthquake — sometimes with devastating bursts of speed, sometimes with crushing groove, but always with an intensity you can physically feel.
On 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧, vocalist Danny is a force of nature. His presence is so massive that he can fill entire moments almost on his own, even when the instrumental backdrop deliberately pulls back. This becomes evident not only in the title track, but also in the ominously simmering opening of “Anthem To A Dying Regime” and in the second half of “Rotting Empire“, where his voice hangs over the song like a threatening shadow.
With “A Shadow Remains“, the album allows itself a rare outlier. The track cautiously ventures into more melodic territory and almost feels like the “brightest” moment on this otherwise pitch‑black record. Of course, everything remains firmly rooted in the death‑metal cosmos, but the slightly lightened guitar lines and the more accessible groove provide a surprising change of pace.
Conclusion
With the re‑recording of 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧, 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 deliver a striking demonstration of how timeless and powerful their music truly is. The songs may be 20 years old, but in 2026 they sound fresher, heavier, and more focused than ever. The band hasn’t changed their original core, they’ve sharpened it. Their destructive force swings between hurricane and earthquake.
Thus, this re‑recording of 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 is not merely a nostalgic look back, but rather a rebirth: harder, clearer, more mature. 𝐑𝐎𝐓𝐓𝐈𝐍𝐆 𝐄𝐌𝐏𝐈𝐑𝐄 show just how much strength lies within their early compositions. That’s why these songs deserve to be heard again in 2026 — with full force. 𝙄𝙢𝙖𝙜𝙚𝙨 𝙊𝙛 𝙒𝙖𝙧 is a statement, a tremor, a piece of death‑metal history finally receiving the attention it has always deserved.

- Centuries Of War (Intro) (01:33)
- Holy Lies (01:39)
- For A Better Tomorrow (04:40)
- Seven Deadly Sins (03:01)
- Anthem To A Dying Regime (03:17)
- Images Of War (04:14)
- Rotting Empire (04:45)
- A Shadow Remains (05:07)
- New World Order (04:30)


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