Vorwort

Hucky als Urgestein der Szene hat hier bei ‚METALHEADs new stuff‘ schon häufiger eine Rolle gespielt. Einfach mal ‚Hucky‘ in das Suchfeld eingeben und dann kommen einige Beiträge von ihm und über ihn. Er hat die Entstehung der Rock- und Metalszene miterlebt und so die großen Bands der Szene seit ihren Anfängen begleitet. Hier auf dem Portal hat er auch schon über MOTÖRHEAD und BLACK SABBATH berichtet und Anekdoten aus vergangenen Zeiten zum besten gegeben.

Natürlich hat er sich das neue Album 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 von TONY IOMMI auf die Ohren gegeben und schildert hier nun seine Eindrücke. Viel Spaß!

Gastbeitrag

von

Hucky Heppke

Bei dem Album 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 ist der Name Programm. 𝐓𝐎𝐍𝐘 𝐈𝐎𝐌𝐌𝐈 zelebriert auf seinem SoloAlbum ein durchdringendes Riffgewitter, düster und schwer. Angefangen mit dem 1970er Black Sabbath Debut Album haut der Riffmaster seit 56 Jahren einen Klassiker nach dem anderen raus.

Bildrechte: ©Hucky E. Heppke

Jetzt ist das neue Werk 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 erschienen und es bietet wieder Top-Songs aus der Feder der Black Sabbath Legende. Seit Wochen schon läuft der Song „World Alone“ auf diversen Streaming Diensten und was mir beim ersten Anhören aufgefallen ist,Tony hat mit Jørn Lande mal wieder einen erstklassigen Sänger für sich gewinnen können. Als ich den Opener „Over The Violent Sun“ das erste Mal gehört habe, war mein erster Gedanke: Singt da etwa Ronnie James Dio? „Over The Violent Sun“ ist ein geiler Midtempo Song mit einer megamäßigen Gesangsleistung von Jørn Lande.

„Black Times“, Beyond The Dead“, „Stromwatcher“, „Death Wake“ und„Legacy“ treiben wie dickflüssige Lava aus den Boxen. Nicht ohne Grund wird 𝐓𝐎𝐍𝐘 𝐈𝐎𝐌𝐌𝐈 immer wieder als Master of Doom betitelt. „World Alone“ und „Return Of TheArbalist“ sind die tempomäßig schnellsten Song auf dem Album, fügen sich dennoch nahtlos in das Gesamtbild von 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 ein.

Der eigenständige außergewöhnliche Gesang von Jørn Lande drückt jedem Song seinen persönlichen Stempel auf. Insgesamt erinnert mich die düstere Aura von 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 sehr stark an das 1992er Black Sabbath Album Dehumamizer mit Ronnie James Dio, die ebenfalls von einer dunklen schweren Atmosphäre geprägt war.

Soll ich jetzt jeden Song in seine Einzelteile zerlegen? Ich denke nicht. Folgende Merkmale ziehen sich durch das gesamte Album: Hammer-Riffs, tolle Solos, druckvolle Drums, präsente Basslinien, wehmütiger Gesang, starker Sound.

Ich ziehe für mich als Fazit, dass 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 eins der herausragenden Alben 2026 ist, wenn nicht sogar meine Nummer eins. Jeder, der die bisherigen Alben mit 𝐓𝐎𝐍𝐘 𝐈𝐎𝐌𝐌𝐈 kennt und zu seinen Faves zählt wird wie ich von 𝙁𝙧𝙤𝙢 𝙏𝙝𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠 begeistert sein. Mr. 𝐈𝐎𝐌𝐌𝐈 hat mit seinen 78 Lebensjahren nichts verlernt! Hoffentlich kommen wir auch noch live in den Genuss dieses Ausnahme-Gitarristen. Auf der Deluxe Version sind übrigens mit „Scent Of Dark“ und „Deified“ noch zwei Instrumentalsongs vertreten.

  1. Over The Violent Sun 05:28
  2. Black Times 05:53
  3. World Alone 03:50
  4. Beyond The Dead 05:32
  5. Stormwatcher 05:11
  6. Death Wake 04:57
  7. Return Of The Arbalist 04:07
  8. Legacy 07:03
  9. Scent Of Dark (only deluxe cd)
  10. Deified (only deluxe cd)
  • Tony Iommi – guitar
  • Jørn Lande – vocals
  • Becky Baldwin – bass
  • Karl Brazil – drums

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