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Genre: Heavy Rock
Release: 13.11.2026
Label: Eclipse Records
CARBELLION sind mir zum ersten Mal im Jahr 2023 mit ihrem Kracher Weapons Of Choice aufgefallen, und haben mich schlagartig vom Fleck weg begeistert. Nach diesem Aha-Erlebnis bin ich tiefer in die Diskografie der US-Rocker eingetaucht und stellte fest: Die Jungs aus Wisconsin machen das nicht erst seit gestern. Bereits seit 2004 bringen sie den Asphalt zum Glühen, und im Rückspiegel entpuppen sich auch die älteren Scheiben durchweg als echte Hochkaräter.
Ein roter Faden, der beim Blick auf die Diskografie sofort ins Auge sticht: Die Band macht keinen Hehl aus ihrer Leidenschaft für PS-starke Motoren. Ob auf gemotzten Cover-Artwork-Motiven oder in der musikalischen Haltung: starke Schlitten, fette US-Bikes und der Geruch von Benzin und verbranntem Gummi sind fest in der CARBELLION-DNA verankert. Und genau dieses Motto leben sie auch auf This Is Our Style konsequent weiter.
Die Jungs stehen auf Power! Und das spiegelt sich auch in ihrer Musik wieder. CARBELLION stehen für bodenständigen authentischen Rock n Roll, der schmutzig und hart einschlägt. Ich habe CARBELLION 2023 (damals noch für ein anderes Magazin tätig) in dem Album-Review zu Weapons Of Choice beschrieben:
Ihre Waffen der Wahl sind kreischende Gitarrenleads, brettharte Riffs, ein wuchtiger groovender Bass, lebendige Drums und ein dreckige Rockröhre am Mikro. Alle Waffen zusammen ergeben einen energiegeladenen musikalischen Angriff, der alle Kolben zum Glühen bringt und die Maschine unter Feuer setzt.
Und genau diese kompromisslose Marschrichtung behalten die US-Rocker auch auf This Is Our Style bei. Hier wird nichts glattpoliert oder mit unnötigem Ballast überfrachtet. CARBELLION vertrauen auf ihre bewährten Stärken: saftige Gitarrenwände, eine Rhythmusgruppe, die wie ein hochgezüchteter Zylinderblock schiebt. Sie verleihen ihrem Sound eine ehrliche, erdig-dreckige Kante, die ihre Herkunft aus Wisconsin nicht leugnen lässt
Nach der langen Wartezeit meldeten sich CARBELLION schließlich mit ihrer ersten Singleauskopplung „I Don’t Want To Be Your Dog“ zurück…und das mit einem gewaltigen Knall! Das Ding ist ein absoluter Killer-Track, der vom Fleck weg röhrt, scheppert und abgeht wie ein hochgezüchteter Hot Rod.
Hier haben wir einen feurigen Rocksong vor uns, der keine Kompromisse macht und nur eine Richtung kennt: voll nach vorne! Der Sound ist so heiß, als würde man mit einem V8-Big Block die Reifen bei einem zünftigen Burnout komplett aufrauchen lassen. Eine echte Adrenalinspritze, die den Puls von der ersten Sekunde an auf Hochtouren bringt. Dazu kommen die Vocals, die schlicht keinen Widerspruch dulden und noch zusätzliches Benzin ins bereits lichterloh brennende Feuer schütten. Volle Punktzahl für diesen absoluten Banger!
Da ich die Geschichte hinter dem Song „I Don’t Want To Be Your Dog“ sehr schätze, gehe ich hier ausführlicher darauf ein, bevor ich auf die anderen Songs zu sprechen komme. Ich schrieb weiter oben von einer bodenständigen Rockband mit einem starken Zusammenhalt. Dafür spricht auch ein stabiles Line Up über all die Jahre. Cameron und Brandon sind Gründungsmitglieder. Steve Sheppard stieß als letzter Neueinsteiger dazu. Seitdem hat sich nichts geändert. Das Line-up ist also lange fest miteinander verschweißt, was eine Seltenheit und eine echte Stärke im heutigen Musikgeschäft ist.
Diese Eigenschaft der Freundschaft, des Zusammenhalts und der Bodenständigkeit wird mit der Single noch einmal betont. Das Video wurde in einer Haller der Wohltätigkeitsorganisation Dogs 2 Dog Tags gedreht. Sänger Cameron Kellenberger setzt sich mit den oft mit dem Rock-Lifestyle verbundenen Leistungserwartungen auseinander und beleuchtet den Moment, in dem ein Künstler sich für Selbstschutz statt billiger, rücksichtsloser Unterhaltung entscheidet.
Cameron erläutert, worum es bei der Organisation und dem Song geht:
Wir fanden, dass die Wahl dieses Songs als erste Single eine großartige Möglichkeit war, das neue Album mit unserem Up-Tempo-Rock’n’Roll-Stil und unserer energiegeladenen Darbietung vorzustellen. Uns hat das Trainingszentrum von Dogs 2 Dog Tags schon immer gefallen: Es ist ein großer Raum mit einer riesigen amerikanischen Flagge, in dem gerettete Hunde und Spendenhunde ausgebildet werden, um sie anschließend an Veteranen mit PTBS und Angststörungen zu vermitteln.
Da wir unseren selbst definierten Stil als ‚American Heavy Rock‘ bezeichnen, fühlte es sich einfach richtig an, direkt vor einer riesigen amerikanischen Flagge zu stehen. Zudem ist die Aufnahme von mir in einem manischen Zustand in einem Hundekäfig eine visuelle Anspielung auf Themen, die schon lange zur Identität der Band gehören, und schlägt gleichzeitig eine metaphorische Brücke zum Song selbst. Im Kern geht es in dem Text darum, das Bedürfnis hinter sich zu lassen, durch rücksichtsloses, selbstzerstörerisches Verhalten im Mittelpunkt zu stehen und andere zu unterhalten.
(Quelle: Eclipse Records)
Schon der Opener beweist, dass die Musik zwar eine Menge Spaß macht, aber die Lyrics durchaus wichtige Botschaften beinhalten und nicht mit Kritik geizen. Musikalisch und inhaltlich greifen bei This Is Our Style zwei Zahnräder perfekt ineinander: Wenn CARBELLION ihre schwer groovenden Riff-Wände hochziehen und den Bass wie eine seismische Welle durch die Magengrube jagen, wirkt das Album wie ein musikalisches Erdbeben. Ein Beben, das genau jene morschen Konstrukte aus Macht- und Geldgier, politischer Scheinheiligkeit und gesellschaftlichem Konformismus zum Einsturz bringen will. Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt. CARBELLION bringen das gesamte Fundament zum Erbeben.
Nach dem hochtourigen Highspeed-Rennen mit „I Don’t Want To Be Your Dog“ schalten CARBELLION einen Gang herunter, ohne jedoch an Durchschlagskraft einzubüßen. „What You Want“ geht es spürbar lässiger zu. Der Track schwingt mit einem verdammt coolen, saftigen Groove durch die Boxen und punktet mit einem herrlich lebendigen Gitarrenspiel. Trotz aller Lässigkeit verteilt die Band auch hier kontinuierlich kräftige Ohrfeigen.
Schwer, wuchtig und mit dem bei CARBELLION gewohnten verdammt krassen Bassfundament unterlegt, blubbert im Anschluss der Titeltrack „This Is Our Style“ aus den Lautsprechern. Der Name ist hier absolute Ansage: Die Band beschreibt unmissverständlich ihr eigenes Lebensmotto und ihre Attitüde. Musikalisch besticht das Stück nicht nur durch seine schiere Masse, sondern auch durch feine Details – wie die melodische Leadgitarre, die sich manchmal elegant und treffsicher über die fetten Riff-Salven legt.
Gleich danach zeigt „Open Up Your Eyes“ eine überraschende Facette. Hier hat Sänger Cameron offensichtlich ein paar Melodiepillen geschluckt: Während seine Stimme sonst meist kräftig und mit der gewohnten Schmirgelpapier-Kante unterwegs ist, wagt er sich in diesem Song an spürbar klangvollere, melodischere Töne, die mit einer leichten melancholischen Attitüde einhergehen. „Get Down“ geht dann in die entgegengesetzte Richtung. Ein echter Party Smasher, der bei mir Danko Jones Vibes auslöst. Spaß pur in diesem Song!
Auf der Hälfte des Albums wartet mit „Doom Cult“ ein Track, der richtig geil anfängt. Ich sage nur: Bass, Bass, Bass! Trotz der grundsätzlich schweren Attitüde bringt das Stück einen schwungvollen Groove mit. Es macht einfach riesigen Spaß, wie der Bass unaufhörlich an den Ohren knuspert, während die fetten Riffs grooven und die Leadgitarre schneidend kreischt. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Auf der Distanz von knapp fünf Minuten Spielzeit hätte dem Song ein knackiges Solo gut zu Gesicht gestanden, um dem Verlauf etwas mehr Dynamik zu verleihen. So bleibt ein verdammt cooler Track zurück, der sich über die volle Länge jedoch eine Spur zu monoton durch die Lautsprecher zieht.
Auf der Hälfte des Albums kommt dann der Song „Doom Cult“. Ein Song, der mal anders klingt. Trotz der grundsätzlich schweren Attitüde hat der Song eine schwungvolle Leichtigkeit, die mit einem lebendigen Rhythmus daherkommt. Dagegen sind Gesangslinien eher gezogen und clean gesungen. Und ich liebe es einfach, wie der Bass immer an meinen Ohren knuspert, während die fetten Riffs grooven und die Leadgitarre kreischt. Ein wenig schade, dass ich bei diesem Song kein Solo zu hören bekomme. Dies hätte dem Song in den fünf Minuten Spielzeit noch mal eine coole Abwechslung bieten können. So klingt er zwar cool, aber über die gesamte Zeit etwas monoton.
Bleibt nur die Frage: Geht den Jungs auf den letzten Metern womöglich der Sprit aus? Diese Sorge erweist sich als völlig unbegründet. „Seaworthy“ knüpft nahtlos an die Serie der bisherigen Kracher an und schraubt das Energielevel wieder nach oben. CARBELLION zeigen keine Ermüdungserscheinungen und stellen unmissverständlich klar, dass CARBELLION die volle Distanz mit unbändiger Energie gehen werden. Nicht nur das: Die Band macht sich gehörig schmutzig und genau diese Attitüde verleihen sie ihrem Sound. „Currency In Agony“ ist ein Parade-Beispiel dafür.
CARBELLION überraschen auf der gesamten Distanz mit einer unterhaltsamen Vielfalt im Songwriting. Das Material wirkt wie aus einem Guss, eben typisch American Heavy Rock, wartet aber immer wieder mit frischen Ideen und variierenden Nuancen auf. Und CARBELLION geht der Sprit bis zum Ende hin nicht aus, denn die Serie von krachenden Songs reißt nicht ab.
„Seaworthy“ knüpft nahtlos an die Serie der bisherigen Kracher an und schraubt das Energielevel wieder nach oben. CARBELLION zeigen keine Ermüdungserscheinungen und stellen unmissverständlich klar, dass CARBELLION die volle Distanz mit unbändiger Energie gehen werden. Nicht nur das: Die Band macht sich gehörig schmutzig und genau diese Attitüde verleihen sie ihrem Sound. „Currency In Agony“ ist ein Parade-Beispiel dafür.
Ein ganz kleiner Wermutstropfen bleibt im weiteren Verlauf allerdings haften: Während des gesamten Durchhörens habe ich ehrlich gesagt darauf gehofft, dass CARBELLION noch einmal so einen kompromisslosen Highspeed-Track nachlegen, der vergleichbar mit dem Opener nach vorne peitscht. Dieses allerletzte Vollgas-Manöver bleibt zwar aus, auch wenn flottere Nummern zwischendurch ordentlich Dreck aufwirbeln.
„Westerns“ gehört definitiv zu dieser Kategorie und entpuppt sich als echtes Highlight der zweiten Hälfte. Der Song begeistert insbesondere ab Minute 02:35 mit einem verdammt geilen Instrumentalpart: Zunächst übernimmt der Bass das alleinige Kommando und knurrt trocken durch den Raum, bevor die Gitarren wieder mit voller Macht einsteigen und schließlich in einem grandiosen Solo komplett eskalieren. Genau auf solche Momente fahre ich total ab!
Fazit
CARBELLION liefern mit This Is Our Style ein ehrliches, schmutziges und durchweg energetisches Heavy-Rock-Album ab. Die Jungs aus Wisconsin beweisen über die gesamte Spielzeit, dass ihr Line-up wie ein perfekt eingefahrenes V8-Triebwerk harmoniert. Doch hinter Asphalt, Schweiß und Benzingeruch verbirgt sich ein musikalisches Erdbeben: Mit schwer groovender Urgewalt rollt die Scheibe an, um verrottete Systemkonstrukte aus Machtgier, gesellschaftlicher Scheinheiligkeit und persönlicher Niedertracht bis auf die Grundmauern einzureißen.This Is Our Style ist ein verdammt intensives Handwerkstück mit echter Haltung, bei dem CARBELLION ihre bissigen Botschaften mit bodenständigem, rotzigem Rock ’n‘ Roll und fetter Basskante auf die Welt loslassen.

- I Don’t Want To Be Your Dog (03:50)
- What You Want (04:10)
- This Is Our Style (03:15)
- Open Up Your Eyes (03:31)
- Get Down (03:22)
- Doom Cult (04:59)
- Seaworthy (04:30)
- Currency In Agony (04:27)
- Pound For Pound (04:58)
- Westerns (04:23)
- Dire Wolf Straights (04:10)
- Cameron Kellenberger-Gesang
- Brandon Bauer-Gitarre
- Jamie Damrow -Lead Gitarre
- Steve Sheppard-Bass
- Brent Nimz-Schlagzeug

Bilderquelle: Eclipse Records
English version

Genre: Heavy Rock
Release: 13.11.2026
Label: Eclipse Records
CARBELLION first caught my attention back in 2023 with their killer album Weapons Of Choice, instantly blowing me away right out of the gate. After that lightbulb moment, I dove deeper into the US rockers‘ discography and realized these Wisconsin guys are anything but newcomers. They’ve been burning up the asphalt since 2004, and looking in the rearview mirror, their older records turn out to be absolute top-tier bangers all the way through.
One common thread that immediately jumps out when looking at their discography: the band makes no secret of their passion for high-horsepower engines. Whether it’s customized cover art or their overall musical attitude: muscle cars, fat American bikes, and the smell of gasoline and burnt rubber are hardwired into CARBELLION’s DNA. And that’s exact motto they stick to on This Is Our Style.
These guys are all about raw power, and that shines right through in their music. CARBELLION represent down-to-earth, authentic Rock ’n‘ Roll that hits dirty and hard. Back in 2023, I described CARBELLION in my album review for Weapons Of Choice (I wrote for a different magazine back then) like this:
Their weapons of choice are screaming guitar leads, hard riffs, a massive grooving bass, lively drums and a dirty rock tube on the mic. All weapons together result in an energetic musical attack that makes all pistons glow and sets the powerful machine under fire.
And the US rockers stick to that exact uncompromising direction on This Is Our Style. Nothing here is polished smooth or bogged down with unnecessary clutter. CARBELLION rely on their proven strengths: thick walls of guitars and a rhythm section that pushes like a high-performance engine block. They give their sound an honest, gritty edge that leaves no doubt about their Wisconsin roots.
After the long wait, CARBELLION finally roared back with their first single release, „I Don’t Want To Be Your Dog“. And they did it with a massive bang! The track is an absolute killer that revs, rattles, and rips right out of the gate like a supercharged hot rod.
What we have here is a fiery rock track that makes no compromises and knows only one direction: pedal to the metal! The sound is so hot, it feels like melting tires in a massive burnout with a V8 big block. A real shot of adrenaline that drives your pulse into overdrive from the very first second. On top of that, the vocals simply take no prisoners, pouring even more gas on an already blazing fire. Full marks for this absolute banger!
Since I really appreciate the story behind the track „I Don’t Want To Be Your Dog“, I’ll dive deeper into it before moving on to the rest of the album. Earlier, I wrote about a down-to-earth rock band with a tight bond, and their stable line-up over the years speaks volumes about that. Cameron and Brandon are founding members, with Steve Sheppard being the latest addition to join the fold in 2015. Since then, nothing has changed. That means the line-up has been locked in tight for a long time. That’s a rarity and a true strength in today’s music business.
This quality of friendship, solidarity, and groundedness is further emphasized by the single. The video was filmed at a facility belonging to the charity Dogs 2 Dog Tags. Cameron Kellenberger addresses the performance expectations often associated with the rock lifestyle and sheds light on the moment an artist chooses self-preservation over cheap, reckless entertainment.
Cameron breaks down what both the organization and the song are all about:
We felt that choosing this song as the first single was a great way to introduce the new album to everyone with our up-tempo rock n’ roll style and high energy delivery. We’ve always liked the training facility at Dogs 2 Dog Tags as it’s a big room with a giant American flag displayed where they train rescued and donated dogs, giving them to veterans diagnosed with PTSD and anxiety.
As most know, we herald our self-defined style as American Heavy Rock so it just felt right to be standing directly in front of a giant American flag. Also, filming myself in a manic state inside a dog cage serves as a visual nod to several themes that have long been part of the band’s identity, while also tying metaphorically to the song itself. At a high level, the lyrics explore the idea of outgrowing the need to be the center of attention and entertainment for others through reckless, self-destructive behavior.
(source: Eclipse Records)
Right from the opener, the band proves that while the music is a hell of a lot of fun, the lyrics carry seriously important messages and don’t hold back on critique. On This Is Our Style, the music and the message mesh like two perfectly synchronized gears: when CARBELLION raise their heavy-grooving walls of riffs and send the bass punching through your gut like a seismic wave, the album feels like a musical earthquake. A quake meant to bring down those exact decaying structures built on power, greed, political hypocrisy, and social conformity. They’re not just scratching the surface here. CARBELLION are shaking the whole damn foundation.
After the high-octane race of „I Don’t Want To Be Your Dog“, CARBELLION shift down a gear without losing any of their punch. „What You Want“ takes a noticeably laid-back approach. The track swings through the speakers with a damn cool, juicy groove and scores big with wonderfully lively guitar work. Yet despite all the swagger, the band still delivers one heavy-hitting punch after another.
Heavy, massive, and anchored by CARBELLION’s signature killer bass foundation, the title track „This Is Our Style“ comes rumbling out of the speakers next. The name itself is a total declaration of intent: the band unmistakably lays out their own life motto and attitude. Musically, the track impresses not just with its sheer weight, but also with fine details, like the melodic lead guitar that occasionally weaves its way right over the heavy riff volleys.
Right after that, „Open Up Your Eyes“ reveals a surprising side of the band. Singer Cameron clearly swallowed a few melody pills here, as the chorus brings out noticeably richer, more melodic tones paired with a subtle touch of melancholy. „Get Down“ then heads in the exact opposite direction. A certified party smasher that gives me serious Danko Jones vibes. Pure, unadulterated fun!
Right around the halfway mark, „Doom Cult“ rolls in with an opening that kicks absolute ass. I have three words: bass, bass, bass! Despite its underlying heavy attitude, the track brings a lively groove that just works. It’s pure fun feeling the bass continuously crunch in my ears while the thick riffs groove and the lead guitar screeches like a razor. One small drawback remains, though: over its nearly five-minute runtime, a sharp guitar solo would have done the track wonders to inject a bit more dynamic punch. What’s left is a damn cool song that just drags slightly too monotonously through the speakers over its full length.
CARBELLION constantly keep things interesting across the entire run with an entertaining variety in their songwriting. The material feels like a cohesive whole, classic American Heavy Rock through and through, yet it continually delivers fresh ideas and subtle nuances. And CARBELLION don’t run out of gas toward the finish line either, keeping the momentum going with a non-stop streak of heavy-hitting tracks.
„Seaworthy“ picks up seamlessly where the preceding bangers left off, instantly ratcheting the energy level back up. CARBELLION show no signs of fatigue whatsoever, making it unmistakably clear that they are pushing forward with relentless force. What’s more, the band consistently embraces a grittier side—a raw attitude that flows directly into their sound. „Currency In Agony“ is a prime example of this.
There is one tiny drawback that lingers as the album plays out, though: to be completely honest, throughout the whole listen I kept hoping CARBELLION would hit us with another uncompromising, high-speed track that rips forward with the same intensity as the opener. That ultimate pedal-to-the-metal maneuver never quite comes, even if the faster numbers along the way still kick up plenty of dirt.
„Westerns“ definitely falls into that category and turns out to be a real highlight of the second half. The track completely hooks you, especially starting at the 2:35 mark, with a damn killer instrumental section: first, the bass takes full control, growling dryly through the room, before the guitars kick back in with full force and ultimately go into complete overdrive with a magnificent solo. Those are the exact moments I live for!
Conclusion
With This Is Our Style, CARBELLION deliver an honest, dirty, and thoroughly energetic heavy rock album. Across the entire runtime, the Wisconsin guys prove that their line-up fires on all cylinders like a perfectly tuned V8 engine. Yet behind the asphalt, sweat, and smell of gasoline lies a musical earthquake: rolling in with heavy-grooving brute force, the record sets out to tear down decaying system structures built on power, greed, societal hypocrisy, and personal malice right to the ground. This Is Our Style is a damn intense piece of craftsmanship with real attitude, where CARBELLION unleash their razor-sharp messages wrapped in down-to-earth, gritty Rock ’n‘ Roll and a massive bass edge.

- I Don’t Want To Be Your Dog (03:50)
- What You Want (04:10)
- This Is Our Style (03:15)
- Open Up Your Eyes (03:31)
- Get Down (03:22)
- Doom Cult (04:59)
- Seaworthy (04:30)
- Currency In Agony (04:27)
- Pound For Pound (04:58)
- Westerns (04:23)
- Dire Wolf Straights (04:10)
- Cameron Kellenberger-Gesang
- Brandon Bauer-Gitarre
- Jamie Damrow -Lead Gitarre
- Steve Sheppard-Bass
- Brent Nimz-Schlagzeug

image source: Eclipse Records

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