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Genre: Black Metal
Release: 27-03-2026
Label: AOP Records
𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 (österreichisch-bayerisch für „unheimlich“ oder „gespenstisch“) gehören zu jener Sorte moderner Black‑Metal‑Bands, die mit ihrer Musik nicht nur plump das Black Metal Narrativ bedienen, sondern es für die Erschaffung von Geschichten mit authentischem Hintergrund nutzen. Seit ihrer Gründung 2020 hat das Würzburger Kollektiv eine unverwechselbare Nische besetzt: Expeditionen in historische Abgründe, vertont mit einer Mischung aus atmosphärischer Kälte, erzählerischer Wucht und einer fast dokumentarischen Ernsthaftigkeit. Wo andere Bands mythologische Nebel beschwören, zieht 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 den Hörer in reale Katastrophen, gescheiterte Entdeckungsfahrten und menschliche Grenzerfahrungen hinein.
So beschäftigt sich das Album Expedition II: Die Passage (2023) mit der Franklin‑Expedition (1845), bei der zwei britische Schiffe auf der Suche nach der Nordwestpassage im arktischen Eis verschwanden. In den Songs werden Kälte, Hunger, Isolation und Wahnsinn in drastischer Art und Weise beschrieben, welche die Unbarmherzigkeit der Arktis ebenfalls hervorhebt. Der Zerfall von Disziplin und Hoffnung wird schonungslos offenbart, welche das Scheitern der Mission unweigerlich zur Folge hat.
𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 bedienen sich einer gehobenen Lyric! Daher gebe ich die dringende Empfehlung sich eingehender mit den Lyrics zu beschäftigen, da sie ein essentieller Bestandteil für die 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇-Erfahrung sind und sie noch beeindruckender bzw. intensiver werden lässt. So mögen wir nun den Renitenzpfad beschreiten…
Expedition III: Renitenzpfad
Wir begleiten wieder eine Expedition, die die Abgründe des menschlichen Geistes in grausamer Offenheit offenlegt. Es zeigt einmal mehr, dass wenn erst einmal die ersten Wunden in einen gesunden Geist geschlagen wurden, der menschlich-seelische Abstieg schnell voranschreiten kann und der Wahnsinn nicht mehr weit entfernt ist. Renitenz bedeutet Widerstand und im Kontext des Albums widmen sich 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 der Figur Lope de Aguirre, einem historischen Konquistador, der sich gegen die spanische Krone stellte, eine Meuterei anführte und schließlich in einem Strudel aus Gewalt, Größenwahn und Rebellion unterging. Der Titel fasst diese Entwicklung in einem einzigen, kantigen Wort zusammen. Wer mehr über die Geschichte Lope De Aguirre wissen möchte, der kann sich die folgenden Abschnitte durchlesen. Alle anderen können die Abschnitte überspringen, indem sie hier klicken.
Größenwahn: Das Scheitern der Gier nach Geld und Macht.
Es beginnt mit einem Versprechen aus Gold. Ein Gerücht, ein Mythos, ein Flüstern über ein Reich jenseits des Dschungels, in dem sich ein riesiger Schatz befinden soll…. El Dorado, die Stadt aus Gold. Die spanische Krone schickt Männer aus, die bereit sind, alles zu riskieren. Lope de Aguirre ist einer von ihnen. Ein Soldat ohne Herkunft, aber mit einem gierigen Hunger, der ihn am Ende alles kosten wird.
Die Expedition bricht auf wie ein fiebriger Traum im Amazonas-Dschungel: Schiffe gleiten über braune Flüsse, Männer schwitzen unter Rüstungen, die im feuchten Grün rosten. Der Dschungel verschlingt alles: Orientierung, Moral, Hoffnung. Krankheiten brechen aus, Vorräte schwinden, und die Männer beginnen zu begreifen, dass El Dorado vielleicht nie existiert hat.
Doch Aguirre findet in diesem Scheitern seine Bestimmung. Er erhebt sich gegen die Offiziere, gegen die Krone, gegen jede Ordnung, die ihn klein halten will. Die Meuterei ist brutal, schnell, unausweichlich. Er erklärt sich zum Anführer, zum „Tyrannen“, zum Mann, der nicht länger gehorcht. Seine Gefolgschaft folgt ihm aus Angst, aus Verzweiflung, aus dem Wissen, dass es keinen Weg zurück gibt.
Je tiefer sie in den Amazonas vordringen, desto mehr zerfällt alles, was sie einst zusammenhielt: Freundschaft, Disziplin, Menschlichkeit! All dies wird von Hitze, Hunger, Paranoia und schwindender Hoffnung aufgefressen. Aguirre selbst wird zum Symbol dieser Zersetzung: ein Mann, der glaubt, ein Reich gründen zu können, während um ihn herum nur Tod, geistige Verderbnis und Stille wachsen.
Review Expedition III: Renitenzpfad
Ich nehme es vorweg: Wer bereits von den ersten beiden Expeditionen begeistert war, wird sich mit ebenso viel Wonne in die dritte stürzen. „Renitenzpfad“ knüpft nicht nur nahtlos an die bisherigen Stärken von 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 an, sondern setzt klanglich sogar noch einen drauf. Die Produktion wirkt deutlich druckvoller und weniger verwaschen als auf dem Vorgänger, was der Atmosphäre spürbar zugutekommt. Insgesamt fühle ich mich in dieser Expedition noch tiefer hineingezogen: dichter, intensiver und stimmiger als je zuvor.
Alle Elemente des Sounds treten klarer und differenzierter hervor. Dies gilt besonders für den Gesang, der hier mit einer eindringlichen Präsenz agiert. Oft ist er erstaunlich gut verständlich, dann auch mal schwieriger und gar nicht, wenn Sänger Maurice Wilson in ekstatisches Geschrei verfällt. In diesen Momenten verwandelt sich seine Stimme weniger in ein erzählerisches Werkzeug, sondern vielmehr in eine Waffe, die das emotionale Chaos der Expedition unmittelbar spürbar macht.
Das Songwriting bleibt dabei unverkennbar 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 : eine Balance aus infernalen Ausbrüchen und ruhigen, beinahe hypnotischen Passagen. Gerade diese Kontraste lassen das emotionale Dilemma der Geschichte besonders eindrucksvoll hervortreten.
Es ist schwierig bestimmte Songs hervorzuheben, da sie alle dem gleichen Weg folgen und sich alle auf dem gleichen Qualitätslevel bewegen. Schon der Opener beindruckt mit der ganzen 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇-Bandbreite.
Mit einer melodischen Einleitung aus cleanen Gitarren, die Maurice Wilsons erzählerischen Vortrag untermalen, öffnet sich der Renitenzpfad zunächst beinahe sanft. Doch nach kaum einer Minute bricht das Inferno los: klangvolle Black‑Metal‑Raserei fegt über die anfänglich trügerische Idylle hinweg und zerreißt sie ohne Vorwarnung. In der über sieben Minuten langen Spielzeit gönnt der Song dem Hörer jedoch immer wieder kurze Atempausen in ruhigeren Passagen. Gerade dieses extreme Spiel der Kontraste entfaltet enorme Wirkung. Es macht die zerstörerische Kraft der Geschichte ebenso greifbar wie die deprimierende Aussichtslosigkeit, die sich über die Expedition legt.
Aguirre war Baskenländer, und der Wolf steht für Ungezähmtheit und Unbeugsamkeit. Vielleicht hat er sich genau so gesehen: als einsames, stolzes Tier, das sich von niemandem zähmen lässt. Doch dieser Wolf ist längst infiziert – nicht mit echter Tollwut, sondern mit der schleichenden Krankheit seines verletzten Egos. Genährt von der Vorstellung, stets im Schatten anderer zu stehen, übergangen, missachtet, der verdienten Anerkennung beraubt, wächst in ihm ein Groll, der sich nicht mehr bändigen lässt. Diesem Schicksal will er sich nicht fügen. Er glaubt sich zu Höherem berufen und will sein Los mit aller Gewalt selbst formen. So beginnt er um sich zu beißen, ohne Rücksicht auf Verluste, getrieben von einem Wahn, der ihn Schritt für Schritt verschlingt.
Dieser Wahnsinn wird im Song „Hidalgo infernal – Der baskische Wolf“ eindrucksvoll zur Schau gestellt, denn eine wilde Eskalation dominiert weite Teile des Klangbildes. Umso surrealer wirkt der ausgedehnte sphärische Zwischenpart, der wie ein kurzer Riss in der Realität erscheint. Melancholisch schimmernde, cleane Gitarren entfalten eine fast traurige Ruhe, bevor der brutale Irrsinn mit voller Wucht zurückkehrt und die fragile Stille zerreißt. Dieser Wechsel zwischen Entrückung und entfesselter Raserei verstärkt den inneren Zusammenbruch Aguirres und macht seinen geistigen Absturz unmittelbar spürbar.
Fazit
Fürwahr war es für 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 keine leichte Mission ihre beiden Vorgängeralben zu übertreffen, zumal mit der „Expedition II: Die Passage“ schon ein echtes Kunststück gelungen ist. Doch mit 𝙀𝙭𝙥𝙚𝙙𝙞𝙩𝙞𝙤𝙣 𝙄𝙄𝙄: 𝙍𝙚𝙣𝙞𝙩𝙚𝙣𝙯𝙥𝙛𝙖𝙙 halten sie dieses hohe Niveau nicht nur mühelos, sondern führen ihre Vision konsequent weiter. Auch die dritte Expedition präsentiert sich als geschlossenes, atmosphärisch dichtes Werk, das die Stärken der Band eindrucksvoll bündelt. 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 beweisen damit einmal mehr, dass ihr Expeditions‑Konzept nicht bloß ein erzählerischer Rahmen ist, sondern ein kreativer Motor, der ihre Musik zu immer neuen Höhen trägt.
Die Band verfeinert ihren charakteristischen Expeditions‑Black‑Metal in Nuancen: klanglich, erzählerisch und atmosphärisch. Besonders die Produktion lässt „Renitenzpfad“ noch eindrucksvoller und durchschlagender wirken: Sie verleiht den Songs eine Klarheit und Wucht, die den erzählerischen Kern perfekt trägt. Zwischen infernalischer Raserei und hypnotischer Ruhe entfaltet sich ein Album, das gleichermaßen fordert wie fesselt. 𝐀𝐍𝐓𝐑𝐈𝐒𝐂𝐇 zeigen damit eindrucksvoll, dass ihr Konzept nicht nur spannend ist, sondern auch musikalisch auf einem bemerkenswert hohen Niveau umgesetzt wird.

- Conquista – Prolog (07:15)
- Hidalgo infernal-Der baskische Wolf (05:28)
- Los Marañones I-Nattern & Narren (06:02)
- Los Marañones II-Bittergruen (06:14)
- Non svfficit orbis-Abkehr (08:12)
- Perleneilandterror-Verschanzt (07:49)
- Canis lvpvm edit-Wolfsfalle / Verratener Verräter (06:43)
- Maurice Wilson – vocals
- Robert Falcon Scott – guitars
- Alexander Gordon Laing – guitars
- Отто Шмидт – bass
- Noel Ewart Odell – drums

english review
Genre: Black Metal
Release: 27-03-2026
Label: AOP Records
ANTRISCH (Austro‑Bavarian for “eerie” or “ghostly”) belong to that rare breed of modern black‑metal bands who do far more than merely echo the genre’s familiar tropes. Instead, they use its aesthetic as a vessel to tell stories rooted in authentic historical reality. Since their formation in 2020, the Würzburg collective has carved out a distinctive niche: expeditions into the abyss of human history, rendered through a blend of atmospheric coldness, narrative weight, and an almost documentary‑like seriousness. Where other bands summon mythological fog, ANTRISCH pull the listener into real catastrophes, failed voyages of discovery, and the extreme limits of human endurance.
Their 2023 album Expedition II: Die Passage turns its gaze toward the Franklin Expedition of 1845, in which two British ships vanished in the Arctic while searching for the Northwest Passage. Across the songs, cold, hunger, isolation, and creeping madness are depicted with brutal clarity, underscoring the merciless nature of the polar regions. The collapse of discipline and hope is laid bare without restraint, revealing a downward spiral that makes the failure of the mission feel not only inevitable, but tragically foreordained.
ANTRISCH make use of an elevated, almost literary form of lyricism. I therefore strongly recommend delving deeply into their words, as the lyrics are an essential part of the ANTRISCH experience and amplify its impact immensely. So let us now set foot upon „Renintenzpfad“…
Expedition III: Renitenzpfad
Once again we accompany an expedition that lays bare the abysses of the human mind with brutal honesty. It shows, yet again, how quickly the descent can begin once the first wounds are struck into a healthy spirit — and how close madness lurks when reason starts to fracture. “Renitenz” means resistance, and within the context of the album ANTRISCH turn their focus to Lope de Aguirre, a historical conquistador who rebelled against the Spanish Crown, led a mutiny, and ultimately perished in a maelstrom of violence, delusion, and rebellion. The title encapsulates this downward spiral in a single, jagged word. Those who wish to learn more about the story of Lope de Aguirre may continue reading the following sections. All others may skip ahead by clicking here.
Megalomania: the inevitable downfall born from greed for wealth and power
It begins with a promise of gold and glory. A rumor, a myth, a whisper of a kingdom hidden beyond the jungle, said to hold an unimaginable treasure… El Dorado, the city of gold. The Spanish Crown sends out men willing to risk everything in pursuit of it. Lope de Aguirre is one of them — a soldier without lineage, but driven by a ravenous hunger that will, in the end, cost him everything.
The expedition begins like a fever dream in the Amazon jungle: ships drifting along murky rivers, men sweating beneath armor that rusts in the humid green. The jungle devours everything: orientation, morality, hope. Disease breaks out, supplies dwindle, and the men slowly begin to understand that El Dorado may never have existed at all.
Yet in this failure, Aguirre discovers his true purpose. He rises up against the officers, against the Crown, against any order that dares to keep him small. The mutiny is brutal, swift, inevitable. He proclaims himself the leader — the “tyrant,” the man who will no longer obey. His followers trail behind him out of fear, out of desperation, out of the grim understanding that there is no path back.
The deeper they push into the Amazon, the more everything that once held them together begins to crumble: friendship, discipline, humanity. All of it is devoured by heat, hunger, paranoia, and the slow erosion of hope. Aguirre himself becomes the embodiment of this decay — a man convinced he can found an empire even as only death, spiritual corruption, and suffocating silence grow around him.
Review Expedition III: Renitenzpfad
I’ll say it upfront: anyone who was enthralled by the first two expeditions will plunge into the third with just as much fervor. Renitenzpfad not only continues ANTRISCH’s established strengths with seamless confidence, it even raises the bar sonically. The production feels noticeably more forceful and far less hazy than on its predecessor, a shift that greatly enhances the atmosphere. Overall, I find myself drawn even deeper into this expedition — denser, more intense, and more cohesive than ever before.
Every element of the sound emerges with greater clarity and definition. This is especially true for the vocals, which operate here with an almost haunting presence. At times they are surprisingly intelligible, then suddenly more elusive — and at their most unrestrained, utterly indecipherable as vocalist Maurice Wilson descends into ecstatic screams. In these moments, his voice ceases to function as a mere narrative tool and becomes a weapon, one that makes the emotional chaos of the expedition feel brutally immediate.
The songwriting remains unmistakably ANTRISCH: a careful balance between infernal eruptions and quiet, almost hypnotic passages. It is precisely these contrasts that allow the emotional dilemma at the heart of the story to emerge with such striking intensity.
It’s difficult to single out specific tracks, as they all follow the same path and operate on an equally high level of quality. Even the opener already showcases the full breadth of the ANTRISCH sound.
With a melodic introduction of clean guitars underscoring Maurice Wilson’s narrative delivery, the Renitenzpfad opens almost gently. But scarcely a minute passes before the inferno erupts: a sweeping black‑metal onslaught tears through the initially deceptive calm and obliterates it without warning. Across its more than seven‑minute runtime, the track grants the listener brief moments to breathe, slipping into quieter passages before plunging back into chaos. It is precisely this extreme interplay of contrasts that unleashes such immense power. It renders the destructive force of the story tangible — as well as the suffocating hopelessness that settles over the expedition.
Aguirre was a Basque, and the wolf stands for wildness and defiance. Perhaps this is how he saw himself: a solitary, proud creature that refuses to be tamed by anyone. But this wolf has long since been infected — not with true rabies, but with the creeping sickness of his wounded ego. Nourished by the belief that he has always lived in the shadow of others — overlooked, dismissed, denied the recognition he deserves — a resentment grows within him that can no longer be contained. He refuses to accept such a fate. Convinced he is destined for something greater, he seeks to shape his destiny by force.
This madness is displayed with striking clarity in the track “Hidalgo infernal – The Basque Wolf,” where a wild escalation dominates much of the sonic landscape. All the more surreal, then, is the extended atmospheric interlude that appears like a brief tear in reality. Melancholic, shimmering clean guitars unfold a nearly sorrowful calm before the brutal frenzy returns with full force and shatters the fragile stillness. This oscillation between detachment and unleashed fury amplifies Aguirre’s inner collapse and makes his mental descent feel painfully immediate.
Conclusion
Indeed, it was no easy mission for ANTRISCH to surpass their two previous expeditions, especially considering that Expedition II: Die Passage was already a remarkable achievement. Yet with Expedition III: Renitenzpfad, they not only maintain this high standard with apparent ease, but carry their vision forward with unwavering conviction. The third expedition once again presents itself as a cohesive, atmospherically dense work that gathers the band’s strengths into an impressive whole. ANTRISCH prove once more that their expedition concept is far more than a narrative framework. It’s a creative engine that drives their music to ever greater heights.
The band refines their characteristic expedition‑black‑metal in subtle yet meaningful ways: sonically, narratively, and atmospherically. The production in particular makes Renitenzpfad feel even more striking and impactful. It grants the songs a clarity and force that carry the narrative core with precision. Between infernal frenzy and hypnotic calm, an album unfolds that challenges as much as it captivates. ANTRISCH demonstrate with impressive conviction that their concept is not only compelling, but executed on a remarkably high musical level.

- Conquista – Prolog (07:15)
- Hidalgo infernal-Der baskische Wolf (05:28)
- Los Marañones I-Nattern & Narren (06:02)
- Los Marañones II-Bittergruen (06:14)
- Non svfficit orbis-Abkehr (08:12)
- Perleneilandterror-Verschanzt (07:49)
- Canis lvpvm edit-Wolfsfalle / Verratener Verräter (06:43)
- Maurice Wilson – vocals
- Robert Falcon Scott – guitars
- Alexander Gordon Laing – guitars
- Отто Шмидт – bass
- Noel Ewart Odell – drums


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