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Genre: Epic Heavy Metal
Release: 06.03.2026
Label: No Remorse Records

Schon wieder ein geniales Album aus dem Hause No Remorse Records. Nachdem mich erst LEATHERHEAD mit ihrem Album Violent Horror Stories aus den Latschen gehauen haben, lassen es 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 nun mit 𝙋𝙞𝙚𝙧𝙘𝙞𝙣𝙜 𝙏𝙝𝙚 𝙃𝙚𝙖𝙧𝙩 𝙊𝙛 𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙤𝙧𝙡𝙙 mächtig krachen.

𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 haben sich in den letzten Jahren zu einer Band entwickelt, die nicht mehr fragt, ob Pathos erlaubt ist, sondern zur Doktrin erklärt.

Die Band wurde 2020 gegründet und haben seitdem zwei Alben veröffentlicht: 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙢𝙞𝙣𝙜 𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙖𝙡𝙡𝙨 (2023) und 𝙎𝙥𝙞𝙧𝙞𝙩 𝙄𝙣𝙫𝙞𝙘𝙩𝙪𝙨 (2024). Bereits das Debüt war von ausgezeichneter Qualität und auch der Nachfolger gab sich keine Blöße und agierte auf einem hohen Niveau. Wenn ich die Band höre, dann muss ich unweigerlich an MANOWAR denken. Doch der Sound von 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 geht weiter. Er ist vielschichtiger, härter konturiert, durchzogen von Elementen, die das klassische Epic‑Metal‑Vokabular erweitern und modernisieren.

Mit Sänger Mars Triumph hat man zudem eine echte Wundertüte in den eigenen Reihen: ein Frontmann, der zwischen heroischer Deklamation, rauer Direktheit und überraschender Emotionalität wechseln kann, ohne dass es konstruiert wirkt. Doch dazu mehr im folgenden Review.

Beginnen möchte ich mit der ersten Single „Black Blood“. Heroischer kann ein Auftakt kaum ausfallen. Vom ersten Moment an zelebrieren 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 ihren mit Pathos aufgeladenen Sound, als hätten sie ihn direkt aus einem brennenden Schlachtfeld gehoben. Der Track ist das Sinnbild einer Hymne: unerschütterliche MANOWAR‑Vibes, epische Übermacht, aber zugleich eine Härte, die klar macht, dass 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 nicht im Retro‑Kult schwelgen, sondern ihr eigenes Banner setzen.

Nachdem uns 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 mit „Black Blood“ die perfekte Einmarschmusik geliefert haben, darf der Ton im nächsten Schritt ruhig schärfer werden. „Destroyer“ lässt das Marschieren hinter sich und bläst galoppierend mit wehenden Fahnen zum Angriff. Der Song wirkt wie ein Vorstoß ins offene Feld: schnell, willensstark und mit einer Leidenschaft, die sofort packt.

Hier zeigt Sänger Mars Triumph eine andere Facette seiner Stimme. Er schärft die Kanten, legt eine dunkle Intensität hinein und verleiht dem Stück genau den Nachdruck, den sein Titel verspricht. Und auch seine Screams sitzen perfekt und wirken wie ein zusätzlicher Energiestoß aus tiefster Kriegerseele, der den ohnehin schon rasenden Vorstoß noch einmal verstärkt. Die Drums klingen dabei so machtvoll, als würde Thor persönlich auf die Felle einschlagen, wie ein Donnergrollen, das jeden Feind erzittern lässt und die Wucht des Songs noch einmal unterstreicht.

„The Mountain Throne“ nimmt das Tempo zunächst wieder raus und baut sich monumental majestätisch auf. Dabei hat der erhabene Song wieder eine unfassbar starke Präsenz und Ausstrahlung. Doch wer meint, dass 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 hier schon alles gegeben haben, der irrt sich gewaltig…

Die Band überschreitet in diesem Stück bewusst Grenzen. In knapp sieben Minuten entfaltet sich eine imposante musikalische Schlacht, die sich Schicht für Schicht steigert. Der Song könnte problemlos nach der Hälfte enden und wäre immer noch beeindruckend. Doch genau an diesem Punkt entfesseln 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 einen regelrechten Tornado und preschen mit stolz geschwellter Brust voller Wucht in die Schlacht. Unglaublich!

So eine Schlacht kann nicht endlos dauern, und es wird Zeit für eine Rast. Genau diese gönnen uns 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 mit „Ithaca (Return Of The Eternal King)“. Die ruhige, bedächtige Atmosphäre wirkt nach dem vorangegangenen Inferno fast surreal, so als würde sich der Staub legen und der Blick plötzlich wieder klar werden. Auch hier kann Sänger Mars völlig überzeugen. Man nimmt ihm jedes Wort ab, was er hier voller gefühlvoller Inbrunst darbietet.

Doch 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 wären nicht 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑, wenn sie es bei einer gefühlvollen Ballade belassen würden. Wo andere Bands den Moment schützen, legen sie noch eine Schicht harten Metalls darüber. Der Song wächst dadurch nicht nur, er erhebt sich…als würde die innere Einkehr selbst zur Kraftquelle werden. Dann allerdings folgt mit „Vaults Of Immortals“ noch ein kurzes ruhiges Stück voller Melancholie und Wehmut, was ich allerdings nicht so unbedingt gebraucht hätte.

Mit „The Flaming Sword“ kehrt die Power zurück, auch wenn der Song nicht ganz die überragende Qualität der vorherigen Brecher erreicht. Er agiert etwas zurückhaltender, fast so, als würde die Band kurz Luft holen, ohne den inneren Funken zu verlieren.

Doch dieser Moment der Mäßigung hält nicht lange. Mit „Erinyes“ setzen 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 sofort wieder alle Segel. Der Track nimmt volle Fahrt auf, bricht durch die Wellen und trotzt jedem Sturm, der sich ihm entgegenstellt. Hier spürt man wieder die kompromisslose Entschlossenheit, die das Album so stark macht. Es kommt ein erneuter Vorstoß, der zeigt, dass die Band genau weiß, wann sie zurückhält und wann sie alles entfesselt.

Den monumentalen Abschluss bildet „Naus Apidalia“, ein über neun Minuten langes Epos, in dem 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 noch einmal all ihre Stärken bündeln. Hier zeigt die Band erneut ihr beeindruckendes Talent, überlange Songs nicht nur zu füllen, sondern zu einem echten Erlebnis wachsen zu lassen. Die Basswellen treten kraftvoll hervor und verleihen dem Fundament eine Tiefe, die man körperlich spürt.

Der Track entfaltet sich über mehrere Ebenen hinweg wie eine eigene Geschichte; ein musikalischer Reisebericht, der beweist, dass 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 weit mehr können als gnadenlose Schlachten zu schlagen. Sie sind ebenso fähige Erzähler, die Spannung nicht nur über Wucht, sondern über Struktur, Atmosphäre und dramaturgische Geduld erzeugen.

𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 müssen nicht immer umhauen, um zu fesseln. „Naus Apidalia“ zeigt, wie die Band mit klugem Aufbau, gezielten Steigerungen und erzählerischem Instinkt einen Song erschafft, der sich stetig weiter öffnet und am Ende größer wirkt, als seine neun Minuten vermuten lassen.

Fazit

Mit ihrem neuen Album 𝙋𝙞𝙚𝙧𝙘𝙞𝙣𝙜 𝙏𝙝𝙚 𝙃𝙚𝙖𝙧𝙩 𝙊𝙛 𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙤𝙧𝙡𝙙 beweisen 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 eindrucksvoll, dass sie längst zu den spannendsten Epic‑Metal‑Bands der Gegenwart gehören. Die Mischung aus Pathos, Härte und erzählerischer Weitsicht gelingt ihnen mit einer Selbstverständlichkeit, die man einer so jungen Formation kaum zutrauen würde. Jeder Song trägt sein eigenes Banner, doch gemeinsam formen sie ein Werk, das gleichermaßen triumphal wie durchdacht wirkt.

𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 schlagen Schlachten, erzählen Geschichten, bauen Monumente und gönnen sich Momente der Einkehr; und all das in einer Qualität, die zeigt, dass ihr Weg gerade erst begonnen hat. Dieses Album ist nicht nur ein weiterer Schritt nach vorn, sondern ein epochaler Angriff, ein Sieg auf ganzer Linie.

  1. Black Blood (05:48)
  2. Destroyer (04:44)
  3. The Mountain Throne (06:41)
  4. Ithaca (Return Of The Eternal King) (06:28)
  5. Vaults Of Immortals (01:57)
  6. The Flaming Sword (05:10)
  7. Erinyes (04:25)
  8. Naus Apidalia (09:27)
  • Mars Triumph – vocals
  • Christopher Tsakiropoulos – guitars
  • Mario Ñ Peters – Guitars
  • Stelios Zoumis – bass
  • Agis Tzoukopoulos – drums

English Review

Genre: Epic Heavy Metal
Release: 06.03.2026
Label: No Remorse Records

Once again,No Remorse Records unleashes a truly formidable album. After LEATHERHEAD knocked me off my feet with Violent Horror Stories, 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 now strike with full force as 𝙋𝙞𝙚𝙧𝙘𝙞𝙣𝙜 𝙏𝙝𝙚 𝙃𝙚𝙖𝙧𝙩 𝙊𝙛 𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙤𝙧𝙡𝙙 thunders into battle.

In recent years, 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 have evolved into a band that no longer asks whether pathos is permitted. They have elevated it to doctrine!

The band was founded in 2020 and has since released two albums: Storming The Walls (2023) and Spirit Invictus (2024). Their debut already displayed remarkable quality, and the follow‑up showed no weakness, operating on an equally high level. Whenever I listen to the band, I inevitably think of MANOWAR. Yet 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑’s sound reaches far beyond that lineage: it is more layered, more sharply contoured, infused with elements that expand and modernize the classic epic‑metal.

With vocalist Mars Triumph, the band holds a true wildcard in its ranks: a frontman who can shift effortlessly between heroic declamation, raw directness, and surprising emotional depth; all without ever sounding contrived. But more on that in the review to come.

I shall begin with the first single, “Black Blood.” A more heroic opening is hardly imaginable. From the very first moment, 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 unleash their pathos‑charged sound as if they had lifted it straight from a burning battlefield. The track is the very embodiment of a hymn: unwavering MANOWAR vibes, epic dominance, yet sharpened by a hardness that makes one thing unmistakably clear: 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 are not indulging in retro worship; they are raising their own banner.

After 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 have delivered the perfect marching anthem with “Black Blood“, the tone is free to sharpen in the next step. “Destroyer” leaves the marching stride behind and charges forward at full gallop, banners whipping in the wind. The song feels like a bold advance into open terrain: fast, determined, and driven by a passion that seizes you instantly.

Here, vocalist Mars Triumph reveals yet another facet of his voice. He sharpens the edges, pours a dark intensity into his delivery, and gives the track exactly the force its title demands. His screams land with perfect precision as well, acting like an extra surge of energy drawn from the deepest warrior spirit, amplifying the already furious assault even further. Meanwhile, the drums thunder with such might it feels as though Thor himself were striking the drums: a rolling storm that makes every enemy tremble and underscores the song’s overwhelming power.

“The Mountain Throne” initially reins in the tempo and rises with monumental majesty. The song’s lofty presence and commanding aura are nothing short of overwhelming. Yet anyone who believes 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 have already revealed their full hand here is gravely mistaken…

The band deliberately pushes boundaries in this piece. Over the course of nearly seven minutes, an imposing musical battle unfolds, rising layer by layer. The song could easily end halfway through and would still leave a lasting impression. But it is precisely at that moment that 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 unleash a full‑blown tornado, charging into the fray with chests swollen with pride and all the force they can muster. Absolutely incredible!

Such a battle cannot rage forever, and the time for rest has come. 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 grant us exactly that with “Ithaca (Return Of The Eternal King)“. The calm, contemplative atmosphere feels almost surreal after the preceding inferno, as if the dust were finally settling and the view clearing once more. Here too, vocalist Mars Triumph delivers without faltering. Every word he offers with heartfelt fervor rings true, carried by a sincerity that makes the moment glow.

Yet 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 would not be 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 if they simply left it at a heartfelt ballad. Where other bands would protect the moment, they lay another layer of hardened steel upon it. The song doesn’t merely grow — it rises, as if inner reflection itself were becoming a source of power. However, what follows is “Vaults Of Immortals,” a short, quiet piece filled with melancholy and wistfulness; one I personally could have done without.

With “The Flaming Sword“, the power returns, even if the track doesn’t quite reach the towering heights of the previous juggernauts. It moves with a touch more restraint, almost as if the band were taking a brief breath — without ever losing the spark burning at its core.

But this moment of restraint does not last long. With “Erinyes”, 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 hoist every sail once more. The track surges ahead at full speed, cutting through the waves and defying every storm that rises against it. Here, the band’s uncompromising determination returns in full force; the very spirit that makes this album so powerful. It is another bold advance, proving that 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 know exactly when to hold back and when to unleash everything they have.

The monumental finale comes with “Naus Apidalia”, a nine‑minute epic in which 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 gather all their strengths one last time. Here, the band once again demonstrates their impressive ability not merely to fill extended runtimes, but to let them grow into a true experience. The bass waves rise with powerful prominence, giving the foundation a depth you can feel in your bones.

The track unfolds across multiple layers like a story of its own — a musical travelogue that proves 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 are capable of far more than waging relentless battles. They are storytellers just as skilled, generating tension not only through sheer force, but through structure, atmosphere, and a sense of dramatic patience.

𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 do not need to attack and destroy in order to captivate. “Naus Apidalia” shows how the band, through clever construction, deliberate escalation, and a storyteller’s instinct, forges a song that keeps unfolding, and ultimately feels far greater than its nine minutes would suggest.

Conclusion

With their new album 𝙋𝙞𝙚𝙧𝙘𝙞𝙣𝙜 𝙏𝙝𝙚 𝙃𝙚𝙖𝙧𝙩 𝙊𝙛 𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙤𝙧𝙡𝙙, 𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 deliver a striking demonstration that they have long since risen among the most exciting epic‑metal bands of our time. Their blend of pathos, force, and narrative vision comes with a natural confidence one would hardly expect from such a young formation. Each song carries its own banner, yet together they form a work that feels both triumphantly grand and meticulously crafted.

𝐓𝐑𝐈𝐔𝐌𝐏𝐇𝐄𝐑 do not need to crush everything in their path to command attention. They fight battles, tell stories, raise monuments, and grant moments of reflection; all with a level of quality that makes it clear their journey has only just begun. This album is not merely another step forward; it is an epoch‑shaping assault, a victory on every front.

  1. Black Blood (05:48)
  2. Destroyer (04:44)
  3. The Mountain Throne (06:41)
  4. Ithaca (Return Of The Eternal King) (06:28)
  5. Vaults Of Immortals (01:57)
  6. The Flaming Sword (05:10)
  7. Erinyes (04:25)
  8. Naus Apidalia (09:27)
  • Mars Triumph – vocals
  • Christopher Tsakiropoulos – guitars
  • Mario Ñ Peters – Guitars
  • Stelios Zoumis – bass
  • Agis Tzoukopoulos – drums

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