DIRTY DEEDS’79 (Homepage) war eine Empfehlung eines Kollegen, der mir folgendes sagte:

Hey, du musst mal unbedingt zu DIRTY DEEDS gehen. Absolut geile AC/DC Cover Band. Musst du aber schnell ne Karte kaufen, bevor es ausverkauft ist.

Und er sollte Recht behalten, denn das Musiktheater Piano in Dortmund war pickepackevoll. Ich war schon um kurz nach 19:00 h dort, denn die Location ist wirklich schön und lädt zum Verweilen ein. Vor allem die alte architektonische Gestaltung ist sehr charmant, was in der Konzerthalle noch durch die klassischen Kronenleuchter verstärkt wird. So kann man sich vor dem Gig noch gemütlich bei einem Getränk mit Freunden unterhalten. Der Service an den drei Theken ist auch super. Lange Wartezeiten gab es dort trotz ausverkauftem Hauses nicht zu beklagen.

Bisher hatte ich nur die Band She’s Got Balls als AC/DC Coverband live erlebt, die als reine Frauenband ihren ganz eigenen Charme mitbringen, wenn sie die AC/DC Klassiker auf der Bühne rocken. DIRTY DEEDS sind dagegen eine reine Männerband und ich war gespannt, was mich dort erwarten würde.

Als DIRTY DEEDS die Bühne betraten, fiel mir als erstes der Gitarrist Volker „Vangus“ Voigt auf, der zwei rote Teufelshörner auf der Stirn hatte. Die Stimmung in der vollen Halle war jedenfalls mega und die Band brauchte nicht lange, um die Stimmung bei den Fans weiter nach oben zu rocken. Mit jedem Song wuchs die Begeisterung mehr und mehr. Der Sänger Alex Kaiser von DIRTY DEEDS ist stimmlich nah am Original, so dass man fast meinen könnte wirklich auf einem AC/DC Konzert zu sein.

DIRTY DEEDS hatten sichtliche Spaß an ihrem Aufritt und ließen sich von der grandiosen Stimmung des ausverkauften Hauses anstecken. Sie lieferten eine super Show, indem sie auch das Publikum immer wieder mit eingebunden haben. Die Fans sangen alles aus vollem Halse mit, wenn sie dazu aufgefordert wurden. Auf der Bühne durfte die große Glocke natürlich nicht fehlen, denn „Hells Bells“ ist immer Pflichtprogramm in so einem Set, genauso wie „Highway To Hell“, „Dirty Deeds“, „TNT“ und viele viele andere Hits, die jeder kennt.

Besonders habe ich mich über „The Jack“ gefreut, der ja jetzt nicht zu den bekanntesten Songs gehört. Gerade auf dem Live-Album „If You Want Blood“ ist der Song unschlagbar. Daher bin ich DIRTY DEEDS dankbar für diesen Song, der auch dem Publikum viel Spaß bereitet hat.

Apropos Spaß…Plötzlich stand ein schottischer Dudelsack-Spieler auf der Bühne und legte ne geile Performance hin. Standesgemäß hatte er ein klassisches Outfit an, also auch einen Schottenrock. Und was tragen die Schotten in der Regel unter dem Rock? Nix! Und wenn man sich fragte, ob es auch hier der Fall war, so wurde dies am Ende der Dudelsackperformance eindeutig beantwortet, denn der Schotte drehte sich mit dem Rücken zum Publikum, bückte sich höflich und präsentierte der johlenden Menge den nackten Hintern.

Dann gab es noch einen Gottesdienst nach DIRTY DEEDS Art. Gitarrist Volker hatte einen leuchtenden Heiligenschein über dem Kopf, Sänger Alex wurde zur Nonne und dann war da noch ein Mönch, der einen überdimensionalen Blitz durch das Publikum trug.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass es ein fantastischer Abend war. Es hat einfach alles gepasst. Die Band hat zwei Stunden lang Vollgas gegeben, um die rockdurstigen Fans zu befriedigen und zu begeistern. Und anhand der Stimmung kann ich voll und ganz bestätigten, dass DIRTY DEEDS ihre Mission zu 100 % erfüllt haben. So konnte jeder Fan glücklich und zufrieden den Heimweg antreten.

Hier noch einige Fotos von dem Abend

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